Auf nach Berlin

Die Vorbereitungen für die Internationale Grüne Woche 2019 in Berlin sind weitgehend abgeschlossen.

Auch Im Januar 2019 werden 5 DEHOGA Kreisverbände aus Schleswig-Holstein auf der Welt größten Messe

für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau vertreten sein. Gerichte aus der Region für die Welt – könnte man meinen.

Heimische Produkte stehen im Vordergrund mit Zutaten überwiegend aus Schleswig-Holstein. So servieren mittags:

Der Kreisverband Schleswig – Flensburg mit den Köchen, Hans-Peter Hansen (Media&Gastro Consulting Voldewraa), Lennart Janns 

(Franziskus Flensburg) und Ingo Sörnsen (Freienwill Krug Freienwill)

Tranchen von der Edelfischroulade, „Behn Küstennebel Sternanis-Sauce) sowie Zartes Filet vom Angler Schwein mit „Flensburger Blond-Sauce“. Aus dem Kreisverband Segeberg

steuern die Köche Jan Schief, Ole Bülk und Lutz Frank (Restaurant am Ihlsee Bad Segeberg)  – Gebratenen Dorsch mit Holsteiner Katenschinken bei.

Ostseedorsch auf buntem Wurzelgemüse und Zanderfilet auf geschmortem Schwarzkohl sind die Kreationen von Frank Jebe Öhlerich (Hotel&Restaurant Schlei-Liesel Güby), Hans Hermann Kophstahl (Zum Fuchsbau Tetenhusen), 

Uwe Mehrens (Hotel Gasthof zur Doppeleiche Hohn), Andreas Rieck (Hotel&Restaurant Hansen, Rendsburg) und Peter Raub Kreisvorsitzender – Dehoga Kreisverband Rendsburg-Eckernförde.

Frank Prüß und Stefan Denzau (Restaurant Dückerstieg Neuendorf-Sachsenbande) vom Kreisverband Steinburg servieren Holsteiner Grünkohl und Matjes Filets Nordische Art.

Die angebotenen Speisen vom Kreisverband Plön, vertreten durch: Hans und Thorsten Löwel (Hotel&Restaurant Witt´s Gasthof oHG Krummbek), Helge Möller und Jochen Kummerfeld (Restaurant Zum Beeksberg Nettelsee) und

Gerd Wilkens (Ostseeferienpark Holm, Schönberg-Holm) sind: Gebratenes Seelachsfilet und Dorsch mit Senfsauce. Am letzten Messetag gibt es Dorschfilet auf gelber Bete. Ein Rezeptur von den Hintergrundköchen Stefan Moese (Gasthof Victoria Winnemark)

sowie Michael Stöcken (Strandrestaurant Karlsminde). Die beiden Hintergrundköche sorgen während der gesamten Messezeit für das Wohl der Ehrengäste des Bauernverbandes und der Ministerien und unterstützen die Köche der

Kreisverbände. Mit den Herren Sven von der Geest und Bernd Christoph ist auch – wie immer – tatkräftige Unterstützung aus dem Ministerium angesagt, ebenso durch Frau Dr. Kirsten Hess vom Bauernverband.

Auf einen Workshop wurden Neuerungen erarbeitet, die ab 2020 die Schleswig-Holstein Halle noch attraktiver gestalten sollen. Bereits in 2019 wird erstmals eine Musikgruppe an den beiden ersten Messetagen, Eröffnung und Klöönschnack sowie am Samstag

auftreten. Ein Pilot-Projekt, dass dann ab dem darauffolgenden Jahr zur festen Einrichtung werden soll. Eine der vielen, angedachten, neuen Elemente. 

Seitens des DEHOGA Schleswig-Holstein freut man sich auf die Internationale Grüne Woche in Berlin und die teilnehmenden Köche der verschiedenen Kreisverbände sind bestens vorbereitet.

Text/Fotos: hansen/voldewraa

30 Jahre griechische Gastfreundschaft

Im Jahre 1988 eröffneten Elefteria und Dimitrios Sotiriu ein Restaurant in Flensburg – Engelsby.

Dem Gebäude angegliedert war zu der Zeit ein kleines Hotel, dem Hotel Fruerlund. Bis heute wurde immer wieder modernisiert

und erweitert und das Restaurant DIONYSOS erfreut sich seit dem ersten Tag größter Beliebtheit. Die gleichbleibend gute Qualität, die

freundlichen Mitarbeiter sowie die gemütliche Atmosphäre, lassen die Gäste immer wieder kommen.

Aber auch auf dem Hotelsektor hat sich die Familie Sotiriu immer wieder den Anforderungen gestellt und fortlaufend modernisiert.

Kürzlich hat man die nebenan liegende Wäscherei gekauft und in moderne Zimmer sowie einen ansprechenden Empfangs Bereich

mit Frühstücksraum umgebaut. Eine wirklich gelungene Aktion, sprechen doch die Farben und Materialien für einen guten Geschmack.

Nun ist auch der Sohn Leonidas in das Familienunternehmen eingestiegen. Er hat das traditionsreiche Restaurant übernommen.

Man merkt der Familie an, dass sie nicht nur Spaß hat, an dem was sie macht, sondern auch die Ziele ganz stringent verfolgt.

Eine Erfolgsgeschichte, die sicherlich noch lange Bestand hat.

Die Glückwünsche und eine Urkunde des DEHOGA Schleswig-Flensburg überbrachten der Kreisverbandsvorsitzende Hans-Peter Hansen (Media&Gastro Consulting Voldewraa),

zusammen mit Schatzmeister Ingo Sörnsen (Freienwill Krug Freienwill)

Text/Foto: hansen/voldewraa

Foto von links: Ingo Sörnsen, Dimitrios und Sohn Leonidas Sotiriu

„HAU DEN LUKAS“

Eine der „Attraktionen“ auf dem Oktoberfest im Förde Park Flensburg war der „Hau den Lukas“. Viel mehr Interesse

erweckte wieder einmal die Showküche. Hier hatte man – in Zusammenarbeit mit dem DEHOGA Schleswig-Flensburg – Schmankerl zubereitet,

die einen großen Anklang fanden. Geschäftsführer Otto Meurer, Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen sowie Mika Schwan haben

jeden Tag frischen Leberkäse gebraten sowie Weißwürste vorbereitet. Aus dem Freienwill Krug von Ingo Sörnsen kamen die Bretzel sowie der

leckere Krautsalat. Alles zusammen serviert mit Original süßen Senf, dazu eine SCHNEIDER Weiße.

Vier Tage hatte man nicht nur die Teller zubereitet und serviert sondern gleichzeitig auch auf die Ausbildungsmöglichkeiten im Gastgewerbe hingewiesen.

Wir hätten uns ein paar Gespräche mehr über Ausbildung gewünscht, so Hans-Peter Hansen, aber es gab doch einige wirklich Interessierte. Auch Eltern, die sich

informierten, kamen vorbei, zumal diese Aktion vorher in den regionalen Medien mehrfach angekündigt worden war, erzählte Otto Meurer.

Alles in allem eine gelungene Aktion, die von Behn Getränke Eckernförde (Kleiner Feigling), Böklunder – das Würstchen vom Lande, 

Flensburger Brauerei, Flensburger Fleischkontor, Wela-Trognitz Fritz Busch GmbH & Co. KG unterstützt wurde.

Große DEKO-Banner, sowie das zünftige Bier kam vom Weisses Bräuhaus von 1872 in Form von Schneider Weisse.

Jens Bukop vom gegenüber liegenden Eiscafé TIVOLI hatte ein zünftiges Frühstück angeboten in Verbindung mit einem kleinen Glas Weisse. Obwohl es noch früh am

Tag war, wurde von dem Angebot gerne und reichlich Gebrauch gemacht.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/lins

Foto: BANNER

Foto 18: Otto Meurer und Hans-Peter Hansen

Foto 18-1: Kurz vor der Eröffnung

29. Nordischen Steckrübentage eröffnet

Bereits 29 Jahre gibt es mittlerweile die Nordischen Steckrübentage im Fördenland, veranstaltet vom DEHOGA Schleswig-Flensburg.

Anfangs von Jens Larssen und Kollegen in Schleswig ins Leben gerufen, um die Vor – und Nachsaison zu beleben, lässt sich diese

Aktion nicht mehr wegdenken. Etwa 30 DEHOGA Mitgliedsbetriebe nehmen daran aktiv teil, indem sie bis Ende Oktober Gerichte

um die Steckrübe kreieren. Nicht nur das obligatorische Steckrübenmus mit Kasseler, Kochwurst, Schweinebacke, süßen und Bratkartoffeln,

sondern auch ganz ausgefallene Kreationen erfreuen sich mittlerweile einer großen Beliebtheit. Vom Landgasthaus bis zur Sterne-Küche,

diese Feldfrucht hat den Weg wieder zurück in die Küchen gefunden. Früher als „Arme Leute  Essen“ teilweise verpönt, können sich die

Einheimischen wie auch Touristen von der Vielfalt der Angebote überzeugen.

Das Hotel – Restaurant Strandleben, Schleibogen in Schleswig, vor einem Jahr eröffnet, war der Veranstaltungsort. Joscha Hofeldt, sein F&B Manager

Patrick Wilson sowie die gesamte Crew haben diesen Abend zu einem wirklich empfehlenswerten Event werden lassen.

Nach der Begrüßung durch den Kreisverbandsvorsitzenden Hans-Peter Hansen (Media&Gastro Consulting) und Vorstellung der neuen/alten Steckrübenkönigin

Joanna I (Joanna Rohwer), die die neue „Ehren Schärpe“ erhielt, war man sich im Saal einig – JOANNA, Du bist die BESTE!

Das gerne und mit viel Freude ausgeübte Ehrenamt musste Joanna beenden, da sich Nachwuchs einstellte. Mittlerweile zweifache Mutter, hat sie das Amt wieder aufgenommen.

Vielleicht etwas zeitlich eingeschränkter, aber mit der gleichen Freude, so die Steckrübenkönigin. Gerne werde ich den DEHOGA Schleswig-Flensburg und diese wundervolle

Aktion weiter begleiten.

Kreispräsident Ulrich Brüggemeier überbrachte die Grüße vom Kreis. Stadtpräsident Hannes Fuhrig aus Flensburg hatte auch eine interessante Begrüßungsrede

vorbereitet, konnte diese aufgrund einer Erkältung nicht zum Besten geben. Er bat um Verständnis und verweilte trotzdem einige Stunden im Kreise der

der Gäste.

IHK Präsident Rolf-Ejvind Sörensen nannte die Steckrübe eine ehrliche, sympathische Feldfrucht. Ich freue mich auf das gleich beginnende Essen, so der bekennende

Steckrüben-Fan.

DEHOGA Ehrenpräsident Peter Bartsch überbrachte die Grüße des Präsidiums aus Kiel. Präsident Axel Strehl wäre gerne dabei gewesen, leider fiel das Treffen

der norddeutschen DEHOGA Landesverbände in Hamburg auf den gleichen Termin. Ebenso konnte viele Politiker der Region nicht an diesem Fest teilnehmen,

da zeitgleich die Sitzungswoche in Berlin die Anwesenheit der Abgeordneten erforderte. Schleswigs Bürgermeister Dr. Arthur Christiansen kam direkt von einer Ratsversammlung

und fast noch pünktlich schaffte es auch Johannes Callsen (MdL) der direkt aus Berlin anreiste. Steckrüben? Dafür nehme ich die Fahrt gerne in Kauf, so Callsen.

Hans-Peter Hansen versprach, die Eröffnung der 30. Steckrübentage 2019 so zu planen, dass keine anderen Termine auf den gleichen Tag fallen.

Nachdem Patron Joscha Hofeldt sein Haus vorgestellt hatte, wurde das Fest eröffnet, in diesem Jahr mit einem Büffet, bestehend aus Vorspeise, Rübenmus mal etwas anders und

einem vorzüglichen Dessertbüffet, zubereitet von Birgit Bomke und Maik Petri (Firma Wela-Trognitz).

Ein wirklich gelungener Abend, der allerdings nicht ohne die Unterstützung der Firmen in dieser Art hätte veranstaltet werden können, so Hansen. Er bedankte sich ausdrücklich bei:

Behn Getränke Eckernförde, Flensburger Fleischkontor, Flensburger Brauerei, Citti/CHEFS CULINAR, Moin Moin Flensburg, Brötzmann KG Kiel, Landschlachterei Burmeister Viöl,

Wela-Trognitz Fritz Busch GmbH & Co. KG – GV-Vertrieb Kaltenkirchen, Weingut Metzler, Weinagentur Thoma Kiel, Kaffee Speicherstadt Hamburg.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/mika schwan

GENUG vom ABHÄNGEN? Jetzt Ausbildung klarmachen!

Dieser Spruch war in der Eingangshalle der Agentur für Arbeit in Flensburg zu lesen.

Ein Motto der BiZ Nacht. Zum dritten Mal veranstaltet, hat die Ausbildungsbörse nichts an Attraktivität eingebüßt.

Wie in den Jahren davor, war natürlich auch der DEHOGA Schleswig-Flensburg dabei.

Kreisausbildungswart Kim Babilonski (Strandhotel Glücksburg) und sein Stellvertreter Dennis Winter (Royal Service Flensburg) hatten das

„Format“ ein wenig verändert. Die Cocktailbar (nur alkoholfreie Getränke) und der DEHOGA Infostand, an dem es frische Créme Brülée gab,

wurden zusammengelegt und bildeten in der Halle einen schön anzusehenden Anlaufpunkt.

Die Vielzahl der Interessierten gab den beiden „Machern“ Recht und es war eine wirklich erfolgreiche Veranstaltung. Unterstützt wurden

Kim und Dennis von Tatjana Bielova, Azubi zur Köchin im Strandhotel Glücksburg. Kristina Petersen, Azubi zur Hofa, ebenfalls aus dem Strandhotel Glücksburg,

die die jungen Leute über „ihren“ Beruf informierten und die leckere Créme flambierten und servierten.

Janni Jürgensen und Calvin Güth, Azubis zum REFA bei der Firma Royal Service, von Dennis Winter, sorgten mit Cocktails – ohne Alkohol – für reges Interesse.

Diese BiZ Nacht hat uns sehr viel Freude bereitet, vielen Gleichaltrigen konnten wir Tipps geben und wir sind sicher, dass einige einen der tollen Ausbildungsmöglichkeiten

im Gastgewerbe oder Hotellerie in Erwägung ziehen, so die AZUBIs unisono.

Auch die Ausbildungswarte waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Auf ein NEUES im Jahr 2019.

Text/Fotos: hansen/voldewraa

Foto BiZ Nacht von links: Kim Babilonski    Tatjana Bielova   Calvin Güth   Jannik Jürgensen   Dennis Winter  (Kristina Petersen fehlt auf dem Foto)

FREISPRECHUNG im Kreis Schleswig-Flensburg

In diesem Jahr war der altehrwürdige Königssaal im Restaurant Borgerforeningen, Flensburg, der Veranstaltungsort der diesjährigen

Freisprechung im Kreis Schleswig-Flensburg. In diesem Saal haben bereits gekrönte Häupter sich verwöhnen lassen, zuletzt die dänische Königin.

Nachdem der DEHOGA Kreisverbandsvorsitzende Hans-Peter Hansen die Gäste begrüßt hatte, richtete der neugewählte Stadtpräsident Hannes Fuhrig

die Grüße der Stadt Flensburg aus. Man merkte, dass Fuhrig sich ein wenig in der Gastronomie auskennt. Ein wichtiger Moment in ihrem Leben und sie werden jetzt in den Berufsstand

aufgenommen so der Stadtpräsident. Studiendirektor Johannes Hartwig von der Hannah-Arendt-Schule hat so einiges über die vergangenen Jahre zu berichten. 54 Azubis haben die

Prüfung bestanden und 13 mit einem zusätzlichen höheren Abschluss. Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann, war nicht nur die Meinung des Studiendirektors. Man habe sich

für einen besonderen Beruf entschieden und das sei auch gut so. Fachkräfte werden dringend benötigt.

Nach der gemeinsamen Kaffeetafel überreicht Mette Lorentzen, Geschäftsbereichsleiterin Ausbildungsberatung und Prüfungskoordination der IHK die Zeugnisse, jedoch

nicht ohne vorher eine launige und pointierte Rede zu halten. Man merkte sofort, dass Mette, ihres Zeichens Dänin, es versteht die Jugend anzusprechen.

Nachdem den Ausbildern, Lehrern Eltern und auch der Prüfungskommission gedankt wurde, löste sich diese gelungenen Veranstaltung langsam auf.

Resümee: Im BORGERFORENINGEN, bei Sabrina und Torsten Millant lässt es sich gut feiern. Es wurden auch direkt Überlegungen angestellt, diese Art der Freisprechung beizubehalten

und in den folgenden Jahren ebenfalls den Königssaal zu reservieren.

Text/Foto: hansen voldewraa/schwan

Foto: 18 Stadtpräsident Hannes Fuhrig

Foto: 18 Die neuen Kolleginnen und Kollegen eingerahmt von: links-Mette Lorentzen – von rechts: Jens Ingwersen und  Johannes Hartwig

Foto 18 Saal: Blick in den vollbesetzten Königssaal

Aal utsetten – wie sind dorbi!

Strahlender Sonnenschein und eine leichte Brise begrüßten die Besucher im Hafen von Maasholm.

Es war zu spüren, dass etwas Besonderes stattfinden sollte und genau so war es auch.

Wie im vergangenen Jahr wurden auch in 2018 Jung Aale in die Schlei ausgesetzt. 500.000 Stück in diesem

Jahr gesamt für etwa 130.000 Euro. 60% dieser Kosten haben die EU und das Land übernommen, der Rest wurde

durch Fischer, Geschäftsleute und die Gastronomie eingeworben. Diese etwa 5g schweren und etwa 3 Jahre alten Aale

sollen dazu beitragen, dass sich der Bestand wieder erholt.

Seit 1970 gibt es etwa 90 % weniger, dieses sehr gefragten und schmackhaften Fisches. Laut Fischer sind die Kormorane und

auch teilweise neu eingebaute Stufen Schuld an dieser Dezimierung. Ohne diese jährlichen Aktionen gäbe es sicherlich keine

Aale mehr. Aber seit 9 Jahren hat sich das durch den Besatz positiv geändert.

So war es auch nicht verwunderlich, angesichts dieser sehr engagierten Aktion, dass sich der Ministerpräsident Daniel Günther bereit

erklärte, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und eigenhändig viele Tausende Aale in die Schlei zu „entlassen“.

Petra Nicolaisen (MdB), Dr. Sabine Sütterlin-Waack (Justizministerin SH), Johannes Callsen (MdL), Rainer Haulsen (CDU-Kreisgeschäftsführer),

Peter Harry Carstensen (Ministerpräsident a.D.),

sowie viele weitere politische Akteure, Bürgermeister und Vertreter der Fischereizunft, Polizei und Verbände, sowie viele Einheimische und Urlauber wohnten dieser tollen Aktion bei.

Den DEHOGA Schleswig-Flensburg, deren Mitglieder aus einem „eigenen Boot“ Aale aussetzten, vertraten Norbert Stark (Restaurant Stark Kappeln)

mit zwei Mitarbeitern, Schatzmeister Ingo Sörnsen (Freienwill Krug Freienwill) und Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen(Media&Gastro Consulting).

Wir halten diese Aktion für sehr sinnvoll und werden sie auch weiterhin unterstützen, so Hans-Peter Hansen.

Nach Rückkehr in den Hafen wurde bei Kaffee, Kuchen und Aalhäppchen noch viel diskutiert.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/sörnsen

Foto 18-1: Ministerpräsident Daniel Günter füllt mit Fischer Olaf Jensen die aale um

Foto 18: von links, Johannes Callsen (MdL), Peter Harry Carstensen (MP a.D.) Dr. Sabine Sütterlin Waack (Justizministerin S-H), Petra Nicolaisen (MdB) Hans-Peter Hansen (DEHOGA SL-FL)

Internationale Grüne Woche Berlin  2019

Nach der Messe ist vor der Messe

Diesen Ausspruch nehmen die beteiligten DEHOGA Kreisverbände, der Bauernverband und das Ministerium sehr ernst.

Bereits im März traf man sich mit den Herren Bernd Christoph und Sven von der Geest, beide aus dem Ministerium (MELUND), um Manöverkritik zu üben,

aber auch um die Weichen für das Jahr 2019 zu stellen. Mit dabei die Kreisverbände Schleswig-Flensburg, Ostholstein, Rendsburg-Eckernförde, Steinburg und Plön.

Stefan Moese aus Winnemark und Michael Stöcken aus Karlsminde sind auch im kommenden Jahr als „Hintergrundköche“ während der gesamten Messetage dabei, unterstützen

die Kollegen und bewirten die geladenen Gäste in der Schleswig-Holstein Halle. Der Klöönschnack wird ebenfalls von den beiden Köchen vorbereitet.

Um ab 2020 die Schleswig-Holstein Halle und damit auch das Programm interessanter zu gestalten, traf man sich unlängst beim Bauernverband in Rendsburg um in einem gemeinsamen

Workshop Ideen zu sammeln und Details heraus zu arbeiten. Frau Dr. Kirsten Hess und der 1. Vizepräsident Klaus-Peter Lucht begrüßten die Teilnehmer ganz herzlich. Als dann gegen Abend die Ergebnisse

der Arbeit herausgefiltert wurden, war man sehr zuversichtlich, für 2020, aber auch bereits für 2019 gute Ansätze gefunden zu haben, um die IGW in der Schleswig-Holstein Halle

interessanter und moderner zu gestalten.

Über die endgültigen Maßnahmen und Entscheidungen wird noch zu berichten sein. Sicher, so Klaus-Peter Lucht sei, dass man Geld „in die Hand“ nehmen müsse. Das sei aber auch so

geplant. Für die DEHOGA Kreisverbände könnte das in 2019 bereits heißen, dass mittags etwas mehr Zeit für die Ausgabe der Spezialitäten zur Verfügung steht.

Sehr zufrieden ging man auseinander. Bereits am 13. September treffen sich die teilnehmenden Kreisverbände, sowie die Herren Christoph und von der Geest (MELUND) im DEHOGA Landeshaus in Kiel.

Hans-Peter Hansen (KV Schleswig-Flensburg) wird dort über die Ergebnisse des Work-Shops berichten. Außerdem werden die neuen Gerichte vorgestellt und somit kann die IGW Berlin „kommen“.

Text/Fotos: hansen voldewraa

Foto IGW Workshop – Bernd Christoph (MELUND)

Foto IGW 053 : Klöönschnack 2018 in der S-H Halle

Kartoffel-Pokal sehr erfolgreich

Eindecken, ein Verkaufsgespräch führen, wie immer das richtige Glas für das passende Getränk, Warenerkennung, Erkennen von Fehlern an einem eingedeckten Tisch und danach Service am „Gast“ (Ausbilder).

diese Aufgaben mussten die Teilnehmer beim diesjährigen Wettbewerb um den Kartoffel-Pokal in der Hannah-Arendt Schule Flensburg bewältigen. Gar nicht so einfach, da es für die meisten AZUBIs der erste „Wettkampf“

in ihrem noch jungen Berufsleben war.

Die angehenden Köche bekamen unter Anderem die Aufgabe, aus Räucherlachs, Kartoffeln und Gemüsevariationen etwas für den Gaumen und das Auge zu kreieren.

Bei den Köchen belegte Reza Khodarhaimi aus dem Hotel „ALTE POST“ Flensburg, Rang eins. Johanna Böckmann Platz zwei, sie macht  ihre Ausbildung im Ringhotel „WALDSCHLÖSSCHEN“ in Schleswig und aus dem „LANDGASTHOF NEUKRUG“ kommt

Rouven Christophersen, der den dritten Platz belegte.

Im Service konnte Marika Schmidt aus dem Ringhotel „WALDSCHLÖSSCHEN“ Schleswig mit ihrer Leistung überzeugen und belegte Platz eins. Platz zwei ging an Julia Jensen vom „STRANDHOTEL GLÜCKSBURG“ Glücksburg und aus dem Hotel „ALTE POST“ Flensburg

kommt der dritte Sieger, Florian Seeler. Allein die Tatsache dabei gewesen zu sein war für alle Teilnehmer ein tolles Erlebnis.

Text/Foto: hansen/voldewraa/privat

Foto: Teilnehmer am diesjährigen Kartoffel-Pokal

10 Jahre Bistro „ODINFISCHER“

Karin Lehuniak wollte vor 10 Jahren andere Wege gehen. Nicht mehr jeden Morgen die vorgegebenen Arbeiten erledigen, sondern selbstbestimmt

aktiv werden. Man sprach seinerzeit von einer angenehmen „Freizeitbeschäftigung“ bei der man durchaus kreativ sein könne – aber auch ein wenig

selbstbestimmt.

Da ihr Mann Harald und auch Sohn Christopher Nebenerwerbsfischer sind und ihre Boote im Hafen von Langballigau liegen haben, wurde relativ

schnell gegenüber vom Anlegeplatz der Kutter eine Räumlichkeit gefunden. Frau Lehuniak wollte in der Sommersaison Fischbrötchen anbieten.

Anfangs als Geheim-Tipp gehandelt. Die Qualität der stets frisch aufgebackenen Brötchen und der ausgesucht guten fischigen Belage hatten sich schnell rumgesprochen und

bald war der Odinfischer in „fast“ aller Munde. Es wurde in kleinem Rahmen erweitert, eine Terrasse mit Blick auf den Hafen und den abendlichen Sonnenuntergang,

errichtet. Man könnte das Gefühl haben, dass zuerst die Urlauber auf die Spezialitäten der Lehuniaks aufmerksam geworden sind. Der Hafen von Langballigau und die

wunderschöne Umgebung sind immer mehr zu einem Ziel von Touristen, aber auch von Einheimischen, geworden.

So kam, was kommen musste. Im Bistro Odinfischer,  mittlerweile eine Institution, in vielen Fach-und Urlauberzeitungen stetig vertreten, dachte man über Veränderungen nach.

Die erste jetzt vollzogene: Zum 10jährigen Jubiläum, das gebührend gefeiert wurde mit Life Musik und Feuerwerk übernahm Christopher Lehuniak nun die Leitung.

Zusammen mit seiner Mutter, die er ein wenig entlasten möchte, wird es im Bistro weitergehen. Es sind auch jetzt bereits einige neue Pläne vorhanden, Betriebsabläufe und

auch das Gästewohl ein wenig zu aktualisieren. Wir haben viel vor, packen wir es an, so Christoper (Chris) Lehuniak voller Tatendrang.

Ein Besuch lohnt sich wirklich. Irgendwie findet sich, im fast immer ausgebuchten Bistro und auf der Terrasse, ein Platz. Bei einem Gläschen Wein, einem Flensburger Pils oder was auch immer,

in Verbindung mit einer leckeren Fischspezialität, lässt es sich hier gut aushalten.

Immer wieder findet der „Odinfischer“ Erwähnung im Fischbrötchen Report. Hier werden die besten 75 Fischbuden und Bistros an Nord-und Ostsee, sowie der Elbe aufgelistet.

Mittlerweile ist das Angebot jedoch weit über die beliebten Brötchen hinausgewachsen. Die Grüße und Glückwünsche des DEHOGA Schleswig-Flensburg überbrachten

der Kreisverbandsvorsitzende Hans-Peter Hansen (Media&Gastro Consulting) und Schatzmeister Ingo Sörnsen (Freienwill Krug).

Text/Foto: hansen voldewraa

Foto von links: Christopher und Karin Lehuniak

Bistro Odinfischer Terrasse

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