Aal utsetten in de Schlie – wi worn wedder dorbi

Es regnete in Strömen, Windböen fegten über den Kreis Schleswig-Flensburg
und das an dem Tag, an dem zum

10. Mal Jungaale in die Schlei ausgesetzt werden sollten. Als jedoch Peter
Harry Carstensen, Ministerpräsident a.D. – Schirmherr der Aal-Aktion,

Heike Götze, Moderatorin des NDR und viel Polit-Prominenz, Anwohner ,
Fischer und Touristen in den Hafen von Maasholm kamen, war das Wetter

wie umgewandelt. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein.

Wie in den Jahren zuvor war auch der DEHOGA Kreisverband
Schleswig-Flensburg dabei. Zum 10jährigen Jubiläum dieser Aktion auch mit

„großer Besetzung“. Schatzmeister Ingo Sörnsen (Freienwill Krug) brachte
Gattin Birgit und Mitarbeiter mit, Norbert Stark (Restaurant Stark Kappeln)
mit Mitarbeiter

sowie Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen (DEHOGA
Schleswig-Flensburg), der drei Auszubildende aus dem BBZ Schleswig (Kantine
im Kreishaus) persönlich abholte.

Jan Petersen, Kantinenleiter hatte einen praktischen Fortbildungstag
anberaumt und so kamen Melina Naujocks, Lina Twardogorski sowie Stefanie
Krauße in den Genuss eines

„praktischen“ Arbeitstages. Zum ersten Mal mit dabei – Günter Blankenagel
(Fewo 1846), Geschäftsführer des Kreisverbandes, dem die Veranstaltung sehr
gut gefiel.

Nachdem die vorgestreckten Aale ( 8-10 g) Medien wirksam unter anderem von
Heike Götz, Schleswig-Holsteins Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack und
Peter Harry

Carstensen in die Bottiche umgefüllt wurden, ging die „Fahrt“ mit kleinen
Fischerbooten aufs Noor, um die Aale in die Freiheit zu entlassen. Ein Boot
war eigens für die DEHOGA-Köche reserviert und

auf dem blauen Wasser ergab das ein imposantes Bild. Bei Gesprächen mit der
Bundestagsabgeordneten Petra Nicolaisen, der Landtagsabgeordneten Birte
Pauls und Flensburg Oberbürgermeisterin

Simone Lange wurden die Details dieser Aktion noch einmal erörtert. Seit
2010 werden mittlerweile Aale in der Schlei ausgesetzt, in diesem Jahr
insgesamt etwa 650 000 Stück in einem Gesamtwert

von 112.000,- €. Ein große Summe, die zu 60% über öffentliche Mittel
finanziert wurde (Fischereiabgabe und dem Europäischen Meeres- und
Fischereifond). Es begann 2007 mit der 

EU-Aalverordnung, die das Ziel verfolgt, einen besseren Aalbestand in
Europa aufzubauen. Hier hat jedes Land eine andere Vorgehensweise.

Ziel ist es aber überall, in Zukunft wieder den Aal in angemessener Menge
zu fischen. 

Um diese Aktion auch weiter zu unterstützen und auszubauen, haben der
DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg und die Arbeitsgemeinschaft „Aal
utsetten“ eine Kooperation

geschlossen. Die neuen, etwas anderen Eckpunkte, werden dann erstmals 2020
zu erleben sein. Die AAL-AKTIE, ganz neu aufgelegt, soll den Unterstützern
auch optisch zeigen:

Wi worn wedder dorbi! Ab sofort auch über die KREIS – Geschäftsstelle in
Voldewraa zu erwerben unter info@dehoga-schleswig-flensburg.de
<mailto:info@dehoga-schleswig-flensburg.de> .  Bronze 20,-€, Silber 50,-€,
Gold 100,-€.

Die ersten Gold-Aktien wurden im Kreisverband bereits gezeichnet. Sie
werfen zwar keinen direkten Gewinn ab und sind von Börsenspekulationen frei,
dafür aber ein Beweis für die Unterstützung

einer guten Sache.

Aktionen mit Küchenchefs aus der Region zum Thema AAL sind ebenfalls in der
Vorbereitung.

Nicole Knapstein, vom Verein zur Förderung einer nachhaltigen Fischerei
e.V. und Hans-Peter Hansen, DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg e.V.,
freuen sich auf die

Zusammenarbeit und sind voller Tatendrang.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/knapstein/blankenagel

Foto: Aal Heike: Heike Götz im Gespräch mit Hans-Peter Hansen


Foto aale2019: Besatz Aale

Foto Aal 19 gesamt von links: Stefanie Krauße   Hans-Peter Hansen   Melina
Naujocks   Norbert Stark   Lina Twardogorski   Ingo Sörnsen

Foto: Aal-Aktie: Die Aal-Aktie in Gold

 

FREISPRECHUNG im Kreis Schleswig-Flensburg

Kim Robert Babilonski, Kreisausbildungswart im DEHOGA Kreisverband
Schleswig-Flensburg hat sich nunmehr sehr gut eingearbeitet.

So hatte er auch der Freisprechung im Jahr 2019 einen besonderen, seinen,
„Stempel“ aufgedrückt.

Moderner, einfacher und vielleicht auch schneller sollte die Freisprechung
vonstattengehen und dieses Konzept ist aufgegangen.

Veranstaltungsort war diesmal der Saal im C.ulturgut in Flensburg. Tische
suchte man vergebens. stattdessen Stehtische, nett dekoriert und von innen
beleuchtet.

An einigen standen Hocker. Ein Begrüßungsgetränk, alkoholfreie Getränke und
Kaffee, Fingerfood sowie ein Dessert-Büffet wurden den Gästen angeboten.

Frisch gebackenes Brot und Brötchenspezialitäten hatte man bereits
eingedeckt. Eine wirklich gelungene Kombination.

Nach der Begrüßung durch den Kreisverbandsvorsitzenden Hans-Peter Hansen,
hielt die Bundtagesabgeordnete Petra Nicolaisen die Laudation, die mit viel
Applaus 

bedacht wurde. Der stellvertretende Stadtpräsident Clemens Schmidt ging kurz
auf die Anforderungen an die AZUBIs während der Ausbildungszeit, sowie auf
die

zu erwartenden Aufgaben im kommenden Berufsleben ein. Studiendirektor
Johannes Hartwig ließ die vergangen Jahre Revue passieren, erzählte über
einige Ereignisse,

die die anwesenden Gäste im vollbesetzten Saal schmunzeln ließen zum Besten,
ohne aber  – auch Hans-Peter Hansen ansprechend – auf die

Problematik der „Abbrecher“ im Gewerbe hinzuweisen. Wir haben fast 50%
Abbrecher-Quote, das ist eindeutig zu hoch und daran müssen die Schule sowie
auch der DEHOGA

arbeiten, so Hartwig. Hansen konnte das nur bestätigen.

Cornelia Molzen, Mitarbeiterin im Geschäftsbereich Ausbildungsberatung und
Prüfungskoordination bei der IHK Flensburg, war zum ersten Mal „dabei“. Man
spürte,

dass sie mit viel Freude und Engagement diese Aufgabe neu übernommen hat.
Bevor die Zeugnisse überreicht wurden, gab sie erfreuliche Zahlen bekannt.

66 Azubis waren zur Prüfung zugelassen, davon haben 61 bestanden. Eine
wirklich beachtenswerte Quote. Drei Prüflinge wurden sodann als
Prüfungsbeste geehrt.

Als Fachkraft im Gastgewerbe war Omar Omar der Beste. Gelernt im Gasthof
Handewitt bei Pierre Schönbaum, hat der syrische Flüchtling hohe Ziele.

Ein Jahr Lehre schließt an mit dem Ziel Hotelfachmann. Das schafft er, so
ein sichtlich stolzer Ausbilder Pierre Schönbaum. Danach möchte Omar Omar
ein Jahr in England

arbeiten, um die englische Sprache zu lernen. Auf die deutschen
Sprachkenntnisse angesprochen, antwortete er mit einen freundlichen Lächeln
– es geht und wird immer besser.

Im Hotel Wassersleben hat Kim Domenic Wunder gelernt und seine Lehre als
Hotelfachmann erfolgreich bestanden. Auf die Frage nach den Gründen für eine
gastronomische Lehre,

gab es klar strukturierte Antworten, die doch etwas außergewöhnlich waren.
Er habe im Fernsehen Berichte über die größten und mondänsten  Hotels in der
Welt gesehen. Das habe ihn so

inspiriert, das eine Lehre im Hotel für ihn beschlossene Sache war. Jetzt
wird er vorerst weiter bei Eike Steinort, Patron im Hotel Wassersleben und
seiner Lebensgefährtin Romina

Carstensen, weiter arbeiten und den Fachwirt im Gastgewerbe in Husum –
nebenbei – mit Erfolg zum Abschluss bringen. Danach soll es auf „Welttour“
gehen. Der sympathische

Fachmann möchte andere Länder erkunden und nach Möglichkeit viel dazu
lernen. 

Persönlich geehrt werden konnte Yannik Heinrich nicht mehr. Als bester Koch,
ausgebildet im Alter Meierhof – Vitalhotel in Glücksburg, bekam er direkt
nach der Prüfung das 

Zeugnis ausgehändigt um machte sich sofort auf den Weg nach Südkorea, wo er
ein Auslandsengagement angenommen hat. Nicht einmal die Freisprechungsfeier
konnte er erleben.

Die Prüfungsbesten wurden mit dem Buch „Der echte Norden – kulinarisch“
ausgezeichnet. Geschäftsführer Günter Blankenagel, Kreisausbildungswart Kim
Babilonski und 

Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen waren mit dem Ablauf der
Veranstaltung sehr zufrieden. Gleichzeitig bedankte sich das „Trio“ bei den
Unterstützern, die da waren:

Behn Getränke Eckernförde, Birgitta Rust, Culturgut Flensburg, Heimbs
Kaffee, Resch & Frisch sowie die Firma WELA GV.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/tomock

Foto kleinste Gruppe – REFAS

Foto Handewitt: Omar Omar mit Pierre Schönbaum

Foto Wassersleben: Eike Steinort   Kim-Domenic Wunder   Romina Carstensen 

Glück in Sicht – Glückselig

Bei dieser Überschrift kann man ins Schwärmen kommen oder aber auch ins Grübeln.

Was soll das bedeuten?

„Glück in Sicht“, das sind Ostseelodges, im Wald gelegen, teilweise mit Blick auf die Flensburger Förde, von

45 m² bis 207 m² Größe. Schon sehr imposant, gediegen und gemütlich eingerichtet. Seit Jahren ist dieser mittlerweile bekannte und

beliebte Ort, gelegen in Glücksburg/Schausende, eine beliebte Urlauberdestination.

Nun ist das „Glückselig“ dazu gekommen. Ein direkt am Strand gelegenes Restaurant mit dem „Deli“, eine Art Bistro.

Sehr schnell hat sich das herumgesprochen und die Akzeptanz der Einheimischen, wie auch Urlauber, ist sehr zufrieden stellend, so der Betriebsleiter

Philipp Gostmann. Er leitet seit Anbeginn die Geschicke in dieser Gastronomie Kombination und hat noch viel vor. Als DEHOGA Mitgliedsbetriebe

nutzt man die Vorteile einer Mitgliedschaft sehr oft. Gerade beim Neustart ergeben sich viele Fragen, mit deren Beantwortung man seitens des

Verbandes sehr zufrieden ist. Der DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg wird in diesem neuen Restaurant, Anfang 2020, seine Neujahrs-Party

feiern. Philipp Gostmann, wie auch die Vertreter des DEHOGA Schleswig-Flensburg, freuen sich bereits auf dieses Event.

Text/Fotos: hansen/voldewraa

Restaurant & Deli  Glückselig
Betriebsleiter Philipp Gostmann bei einer seiner wenigen Pausen

30 Jahre „Nordische Steckrübentage im Fördenland“

Seit nunmehr 30 Jahre feiert der DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg die „Nordischen Steckrübentage im Fördenland“. Der Ursprung 

dieser Veranstaltung war in Schleswig, als seinerzeit Jens Larssen und Peter Butzbach die Schleswiger Steckrübentage „erfanden“. Die

Tage sollten die Nachsaison verlängern. Mit Stolz kann man jetzt behaupten – das hat geklappt. Auch wenn ich immer wieder den Hinweis bekomme,

es wäre das 31. Jahr dieser Aktion, so gibt Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen zu bedenken, dass im Jahr der Fusion vom

DEHOGA KV Schleswig und dem DEHOGA KV Flensburg und Umgebung, kein Fest gefeiert wurde.

Im Hotel-Restaurant Wassersleben, beim Kollegen Eike Steinort, findet die Jubiläumsfeier am 16. September 2019, ab 17:00 Uhr, statt. Interessierte

Kollegen anderer Kreisverbände sind herzlich WILLKOMMEN. Danach bieten etwa 30 Mitgliedsbetriebe Spezialitäten aus der Steckrübe an.

In Schleswig wird auf dem Capitolplatz vom 26.09. bis zum 28.09. Rübenmus angeboten, am 29. zusätzlich gegrillte Haxen und im Förde Park Flensburg gibt es in der Zeit vom 3. bis zum 19. Oktober,

in der Mittagszeit – immer donnerstags-samstags – dieses liebevoll zubereitete Gemüse.. Sehr erfreulich ist, dass die Steckrübenkönigin JOANNA I (Joanna Rohwer) nach der

Kinderpause wieder als Repräsentantin agiert und die Gäste begrüßen wird

Vorankündigung: Grünkohltage in Schleswig auf dem Capitolplatz vom 25.10. bis 27.10.2019+

Anmeldungen unter: info@dehoga-schleswig-flensburg.de

Text/Fotos: hansen/voldewraa

Joanna I (Joanna Rohwer) und Hans-Peter Hansen
Veranstaltungsbanner



Kooperation mit Eckhard Voß [Mohltied!]


Kooperation mit Eckhard Voß [Mohltied!]

Der Dehoga Schleswig-Flensburg ist mit Eckhard Voß eine Kooperation eingegangen, die für beide Seiten einen Mehrwert 

bringen soll.

Mittlerweile hat sich der Firmenkomplex von Eckhard Voß stetig vergrößert. [Mohltied!), das Besseresser-Magazin für Schleswig-Holstein

ist von Anbeginn seines Erscheinens ein gern gelesenes, informatives Magazin rund um Gastronomie, gutes Essen und ausgefallene

Ideen. Rezepte, Berichte von bekannten Köchen, Informationen über ausgefallene Locations werden redaktionell sowie fotografisch

exzellent in Szene gesetzt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die [Mohltied!] einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat.

Nun wollen der Kreisverband Schleswig-Flensburg und Eckhard Voß mit der ersten Kooperation Vorteile für Mitglieder , aber auch Leser 

erarbeiten. Gestartet wurde damit, dass der Herausgeber bei einem Interview mit Philipp Gostmann, Betriebsleiter im „Glückselig und Deli“ nach den

Vorteilen einer Mitgliedschaft im DEHOGA befragte und die Antworten auch publizieren wird, geht es weiter mit Rabattierung und Vorteile für die Kollegen.

Wir stehen am Anfang, so Eckhard Voß und Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen, aber wir sehen für die Zukunft ein großes Potenzial.

Nun sollten sich nur noch die Mitglieder im KV ein wenig Zeit nehmen, um die Angebote zu prüfen und das Beste für den eigenen Betrieb

auswählen.

Text/Foto: hansen voldewraa

Foto: [Mohltied!]-Herausgeber Eckhard Voß (rechts) im Interview mit Philipp Gostmann

Auf den Spargel fertig, los! Endspurt!

Unter diesem Motto wurde kurz vor Pfingsten noch einmal auf die Spargelsaison hingewiesen, der ja bekanntlich am 24. Juni

endet. Im Förde Park Flensburg war erneut der DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg e.V. zu Gast und servierte aus der SHOW-Küche

frische Spargelcremesuppe,  gekocht im Freienwill Krug von Ingo Sörnsen. Außerdem bereiteten der Kreisvorsitzende Hans-Peter Hansen und

AZUBI Fabo Schwan gebratenen Spargel mit Balsamico und einen Spargelsalat mit frischen Erdbeeren zu. Diese verschiedenen Zubereitungsvarianten

fanden großen Zuspruch bei den Besuchern des Einkaufscenters.

Außerdem wurde zusammen mit der „MoinMoin Wochenzeitung“ eine Verlosung initiiert. Drei große Präsentkörbe – gestiftet von der Werbegemeinschaft des Centers und Real, gefüllt mit frischem Spargel, neue Kartoffeln, verschiedenen Schinkensorten sowie Sauce Hollandaise und Buttersauce – waren ein zusätzlichen Anreiz, kurz vor Pfingsten noch einmal das köstliche Gemüse zu verkosten. Die drei Gewinnerinnen nahmen die Preise hocherfreut entgegen.

AZUBI Fabo Schwan zeigte bei dieser Aktion großen Einsatz. Das macht mir richtig Spaß, so Fabo. Der Umgang mit den Kunden, die Herausgabe der einzelnen Spezialitäten und danach auch noch einstimmiges Lob entgegen zu nehmen, das ist schon sehr befriedigend.

Natürlich wurde auch wieder aktiv Nachwuchsarbeit betrieben und für die bevorstehenden Rübentage Werbung gemacht. 30 Jahre gibt es jetzt die „Nordischen Rübentage im Fördenland“. Die werden gebührend am 16. September 2019 im Ringhotel Wassersleben mit der Eröffnung, gefeiert. Außerdem gibt es im Oktober, ebenfalls im Förde Park Flensburg, Steckrübenmus während der Herbsttage. Immer donnerstags bis samstags über die Mittagszeit. Ich würde mich freuen, wieder einige AZUBIs mit einbinden zu können, die an dieser Aktion teilnehmen, so Hansen, der mit der Spargel-Aktion auch hoch zufrieden war und allen Unterstützern ganz herzlich dankte.

 

Text/Fotos: hansen/voldewraa/lins

Foto von Links: Fabo Schwan   Hans-Peter Hansen

Netzwerktreffen der etwas anderen Art

Ausgefallene Aktionen, AZUBI Einbindung, Werbung für die Belange des DEHOGA, alles praktiziert vom DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg e.V..

Neu hinzugekommen ist, auf Initiative des Kreisverbandsgeschäftsführer Günter Blankenagel, jetzt die etwas andere Art „Netzwerktreffen“.

Eingeladen wurde in die „Pinball-Factory Flensburg“. Wenn man nun glaubte, das in Norddeutschlands größter Flipperausstellung mit anhängigem Handel, einfach nur

„geflippert“ wurde, weit gefehlt. Zusammen mit der Flensburger Gilde, dem Flensburger Empfehlungsclub sowie dem BNI, weltweit führendes Unternehmensnetzwerk für

Empfehlungsmarketing und dem DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg e.V. trafen sich vier unterschiedliche Verbände, die alle das gleiche Ziel hatten: Sich kennenlernen,

Adressen und Ideen austauschen und eventuell sogar gemeinsame Projekte anstoßen. In lockerer Atmosphäre ist dies wirklich gelungen. Ich hätte mir etwas mehr Beteiligung seitens

des DEHOGA gewünscht, so der Kreisverbandsvorsitzende Hans-Peter Hansen. Bei dem gemeinsam geführten Gespräch mit Günter Blankenagel und Jens Drews, Vorsitzender der

Flensburger Gilde, stellte man jedoch schnell fest, das zwar noch viel „Luft nach oben“ sei, Veranstaltungen dieser Art aber fortgeführt und intensiviert werden sollen.

Zwanglos, in netter Umgebung tolle Gespräche führen, etwas Essen und tolle Cocktails von Ramon genießen, das ist das Ziel und man kann ohne Übertreibung bestätigen, dass dies am ersten Abend gelungen ist.

Fortsetzung folgt und DEHOGA KV-Schatzmeister Ingo Sörnsen (Freienwill Krug) versprach, sehr viel Werbung für neue Veranstaltungen dieser Art zu machen.

 

Text/Fotos: hansen/voldewraa/sörnsen

 

RAMON der Barkeeper

Netzwerkstreffen von Links: Günter Blankenagel   Hans-Peter Hansen   Jens Drews

 

Zwei „Urgesteine der Gastronomie“ haben uns verlassen

Der DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg musste sich von zwei lieben Kollegen verabschieden.

Verstorben sind Matthias Höck-Jacobsen und Jens Larssen.

Matthias gehörte jahrzehntelang dem damaligen Kreisverband Flensburg und Umgebung an, später auch

nach der Fusion mit Schleswig, dem Kreisverband Schleswig-Flensburg. Er war Kreisausbildungswart und

wurde mit der Goldenen Verdienstnadel des Landesverbandes ausgezeichnet. Er hatte stets ein offenes Ohr

für die Belange des Nachwuchses. Zusammen mit seiner Ehefrau Annelies führte er den Grundhof Krug in Grundhof.

Jens, ebenfalls mit der Goldenen Verdienstnadel des Landesverbandes ausgezeichnet, gründete seinerzeit die

Schleswiger Rübentage. Nach der Fusion der Kreisverbände Flensburg und Schleswig im Jahre 2000, als „Nordische Steckrübentage im Fördenland“ erfolgreich weitergeführt.

Er erhielt Auszeichnungen für seine schauspielerischen Leistungen am Theater und war bekennender JAZZER.

Das Fährhaus in Fahrdorf war seine Wirkungsstätte, das er erfolgreich mit Ehefrau Erika betrieb.

Wir verlieren zwei Kollegen, deren Herzen für die Gastronomie geschlagen haben, die Ideen einbrachten und versuchten mit

Weitblick die Saison zu verlängern. Unsere Trauer und unser Mitgefühl sind bei Erika und Annelies, den Angehörigen und

Verwandten. Wir werden ein ehrendes Andenken bewahren und verneigen uns in Trauer vor diesen Persönlichkeiten, so

Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen. 

Text/Fotos: hansen/voldewraa

Jens Larssen
Matthias Höck-Jacobsen

Fischpokal 2019

Auch in diesem Jahr wurde der Fischpokal in der Hannah-Arendt-Schule ausgekocht. Danach den geladenen Gästen serviert.

Aus einem Warenkorb von: Geräucherte Lachsforelle, zweierlei rote Bete und Forellenkaviar für die Vorspeise, 

Ostseescholle und Lachsfilet, grüner und weißer Spargel, Soße nach Wahl und Kartoffelbeilage für das Hauptgericht und Rhabarber, Erdbeeren und Vanilleeis

für das Dessert mussten verarbeitet werden.

Während in der Küche fleißig „gewerkelt“ wurde mussten die angehenden Servicekräfte unter anderem die Tische liebevoll eindecken und den Service absolvieren.

Es wurde an 8-er Tischen serviert, so bekam jeder Gast jede Speise zu Gesicht und konnte sich über die Qualität der Ausführungen ein eigenes Bild machen.

Gregor Bollwerk aus Damp, der den Vorsitz der VSR-Sektion S-H Nord von Günter Jaeger übernommen hat, Ingrid Petersen (Prüfungsausschussvorsitzende der REFAS),

Dietlind Behmer und Heike Dubois (beide Hannah-Arendt-Schule) bildeten die Jury. 

Mit:

Rillette von der geräucherten Lachsforelle auf Rote Bete-Carpaccio mit pochiertem Ei

*

Roulade von der Ostseescholle gefüllt mit Farce vom Lachs, dazu Fischsauce, Ragout von grünem und weißen Spargel sowie Kartoffelpüree

*

Vanilleeis, Rhabarber und Erdbeeren

erkochte sich Kristian Bajohr vom Vitalhotel „Alter Meierhof Glücksburg“ den 1. Platz.

Platz zwei belegte Johanna Böckmann aus dem Restaurant „Odins Haddeby“  und den dritten Platz erreichte Ahmad Ali Nabizadeh aus dem „Hotel Strandhalle Schleswig“.

Im Service wurde Mara Linowski aus den „Ringhotel Waldschlößchen Schleswig“ mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Marika Schmidt, ebenfalls „Ringhotel Waldschlösschen Schleswig“

errang Platz zwei und aus dem „Vitalhotel Alter Meierhof Glücksburg“ kommt Hauke Nissen, der sich über den dritten Platz freuen konnte.

Wir möchten dem CITTI Markt ganz herzlich für die Unterstützung danken und freuen uns über einen wirklich gelungenen Abend mit motivierten Teilnehmern, so Swantje Boie,

Fachpraxislehrerin Gastronomie und Jugendwartin VSR-Sektion S.-H. Nord. Übrigens, Mara Linowski hatte bereits 2016, seinerzeit als Kochazubine am Fischpokal teilgenommen und den 2. Platz erreicht.

Jetzt Siegerin bei den Refas, da muss man kein Prophet sein um zu attestieren, dass hier wirklich eine Top-Kraft der Gastronomie „heranwächst“.

Text/Foto: hansen/voldewraa/friess

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