EINFACH NUR DANKE SAGEN!

Zu Beginn der Corona-Pandemie stellte Günter Blankenagel, DEHOGA Kreisverbandsgeschäftsführer und Inhaber der Firma FEWO 1846, Ferienwohnungen für die Rettungswagenbesatzungen zur Verfügung. Es war eine dezentrale Unterbringung gefordert und somit war dieses Problem weitgehend gelöst. Mit dem Kreis Schleswig-Flensburg wurde ebenfalls eine Vereinbarung getroffen, dass im „Ernstfall“ auch weitere Zimmer und Ferienwohnungen zur Verfügung gestellt werden.  Diese wurde – Gott sei Dank – bisher nicht in Anspruch genommen.

Um aber, stellvertretend für alle Kräfte, die in dieser Krisenzeit für die Bevölkerung ihren aufopferungsvollen Dienst geleistet haben, darüber hinaus die Wertschätzung des DEHOGA zu zeigen, wurden nach Beendigung beziehungsweise Beruhigung der Pandemie ein gemeinsames Essen ausgelobt.

Nun können wir zwar nicht von Beendigung, aber doch von Beruhigung sprechen.

Deshalb wollten Hans-Peter Hansen (Media&Gastro Consulting Voldewraa), Ingo Sörnsen (Freienwill Krug Freienwill) und Günter Blankenagel (FEWO 1846 Flensburg), allesamt Vorstandsmitglieder im DEHOA Kreisverband Schleswig-Flensburg, dieses weitere Versprechen einhalten.

Es gestaltete sich doch schwieriger als gedacht. Alle zusammen von einer Rettungs- beziehungsweise Feuerwehr Wache zusammen einzuladen, war organisatorisch sehr schwierig. Auch die seinerzeit bestehenden Corona-Auflagen hätten das nicht vereinfacht. 

So hat man, in Absprache mit Branddirektor Carsten Herzog, Leiter der Berufsfeuerwehr Flensburg, vereinbart, Grillpakete mit ALLEM DRUM und DRAM vorbei zu bringen.

Dies geschah nun – standesgemäß – mit dem Feuerwehr-Oldtimer „Pepe“ von Günter Blankenagel. Gleichzeitig auch Werbebotschafter für den DEHOGA Schleswig-Flensburg.

Unterstützt von den Firmen: Behn Getränke Flensburg, Böklunder-das Würstchen vom Lande, Flensburger Brauerei, Flensburger Fleischkontor und Huber Potatoes aus Tarp wurden einige Pakete zusammengestellt und im Innenhof der Flensburger Berufsfeuerwehr überreicht. Noch für den gleichen Abend wurde die erste „Grill-Party“ veranstaltet, wobei „Party“ nicht der richtige Ausdruck ist. Man habe Bereitschaft und könne jederzeit von diesen Köstlichkeiten wegalarmiert werden, so einer der Feuerwehrmänner. 

Am nächsten Tag erreichte eine Mail das DEHOGA-Büro, in dem sich noch einmal für die Grillpakete bedankt wurde. Man habe in Ruhe essen können – ohne Einsatz.

Text/Foto: hansen/voldewraa/privat

Foto von links: Rainer Schmidt – Christoph Müller – Carsten Herzog – Ingo Sörnsen – Günter Blankenagel – Hans-Peter Hansen (kniend)

Regionale Wirtschaft in der Krise – Blick nach vorn

Unter diesem Motto hatte Landrat Dr. Wolfgang Buschmann in das Kreishaus nach Schleswig geladen.

Obwohl im Sitzungssaal die Abstandsregeln eingehalten wurden, bestand der Hausherr auf Maskenpflicht. 

Dies sei zwar hinderlich, so der Landrat, aber in seinem Hause Vorschrift bei öffentlichen Sitzungen.

Vertreter unter anderem vom Arbeitgeberverband, Dr. Fabian Geyer, der IHK zu Flensburg Stefan Wesemann, Max Triphaus Ostsee Fjord Schlei und 

Hans-Peter Hansen vom DEHOGA Schleswig-Flensburg hatten die Möglichkeit in einem 5minütigen Statement die momentane Lage (Corona bedingt) zu erörtern.

Aus Berlin berichtete  die Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen, Birthe Pauls aus der Landesregierung Kiel und Joscha Knuth aus der Region.

Hans-Peter Hansen gab die aktuellen Zahlen des DEHOGA bekannt, die vorher bereits von Herrn Wesemann kurz angerissen worden waren. 

Max Triphaus warnte vor einem erneuten Lockdown und konnte für das Jahr 2020 ebenfalls keine erfreulichen Zahlen nennen, für 2021 gebe es aber bereits jetzt dreifache Bucherzahlen.

Die Bundesregierung wolle den Wohlstand sichern und die Zukunftsfähigkeit stärken, so Petra Nicolaisen(MdB).

Zum Abschluss wagte Landrat Buschmann eine Prognose: Wir müssen jetzt wieder gut aufbauen und vorbereitet sein, falls ein neuer Shutdown kommen sollte. Der Schluss der Pandemie sei noch nicht absehbar.

Für die Verköstigung sorgte einmal mehr Jan Petersen mit seiner Mannschaft aus der Kantine im Kreishaus.

Text/Foto: hansen voldewraa/privat

Foto von links: Petra Nicolaisen (MdB)   Hans-Peter Hansen (DEHOGA)   Kreispräsident Ulrich Brüggemeier   Landrat Dr. Wolfgang Buschmann

Flensburgs Oberbürgermeisterin bietet enge Zusammenarbeit an

Auf Einladung von Bertram Föhles (Restaurant Ambiente Flensburg) traf man sich, mit dem gebührenden (Corona)Abstand, um über die

Landesverordnungen, sowie deren Umsetzung seitens der Stadt Flensburg zu sprechen.

Die Corona – Krise trifft uns Alle, begann die Oberbürgermeistern Simone Lange Ihre Begrüßungsrede und dankte gleichzeitig für die Einladung, der sie

gerne nachgekommen ist. Es liegt mir sehr daran, dass wir in dieser schwierigen Zeit eng zusammen arbeiten und ich möchte, dass wir Handlungssicherheit geben 

können. Sie sagte zu, dass die Stadt Flensburg bei den zahlreichen Trauungen für die Feiern in der Gastronomie explizit werben wird. Ich möchte nicht, dass es zu Corona bedingten Schließungen kommt, so die Verwaltungschefin weiter.

Es begleitete sie der Leiter des Ordnungsamtes in Flensburg, René Lewing, der zu einigen Punkten auch gleich die richtige Auskunft geben konnte.

Neben allgemeinen Themen, wurde auch die Problematik besprochen, wenn nach der langen Grenzschließung die Dänen wieder nach Flensburg einreisen dürfen.

In Dänemark besteht keine Mund-Nase-Maskenpflicht und auch die Abstandsregelung besagt, entgegen Deutschland (1,5 m), nur 1 m im Königreich. Man einigte sich darauf,

dass im Vorfeld bereits in Dänemark auf die Gegebenheiten hingewiesen werden sollte. Dies geschieht auch auf Anregung von Bernd Ries (Die Weinstube im Krusehof, Flensburg) gemeinsam

mit den Interessengemeinschaften des Handels in Flensburg. Es wurde über eine interessante App berichtet (von Bernd Ries), bei der mittels IQ-Code eine schnelle, unkomplizierte Anmeldung in Restaurants

und Gaststätten erfolgen kann. Diese App soll in Kürze den DEHOGA-Mitgliedern vorgestellt werden. Gegen eine Erhöhung der Preise, bedingt durch den Mehraufwand unter anderem an Desinfektionsmittel, sprach man sich einstimmig aus. Allerdings wurde auch

deutlich, dass die Mehrwertsteuerreduzierung für die Unterstützung der Gastronomie und Hotellerie gedacht ist und in den meisten Fällen nicht weitergegeben werden soll.

An der wirklich informativen Veranstaltung nahmen unter anderem Franz Dieter Weiß und Claudio Giuranna (Hansens Brauerei und San Marco, Flensburg), Falk Löschmann (Haus an der Treene, Tarp), Bernd Schlotfeld  (Brillant&Co, Flensburg) sowie Sönke Krüger (Stabsstelle Wirtschaft und internationale Zusammenarbeit, Stadt Flensburg) teil. Für den DEHOGA Schleswig-Flensburg folgte der Kreisverbandsvorsitzende Hans-Peter Hansen (Media&Gastro Consulting) gerne der Einladung von Bertram Föhles. 

Text/Foto: hansen/voldewraa/privat

Foto: Mit dem gebührenden Abstand fand man sich auf dem Hof zum gemeinsamen Foto ein. 

von rechts: Bernd Schlotfeld   Oberbürgermeisterin Simone Lange   Claudio Giuranna   Hans-Peter Hansen   Bertram Föhles   Bernd Ries   Franz-Dieter Weiß  Sönke Krüger  Praktikantin der Oberbürgermeisterin   Falk Löschmann   René Lewing   Praktikant der Stadt Flensburg

10 Jahre ROYAL-SERVICE in Flensburg

Dennis Winter, der „Royale“ ist nunmehr 10 Jahre Inhaber vom „Royal Service“ in Flensburg.

Begonnen hat er seine gastronomische Laufbahn im Hotel „Alter Meierhof“, ein Haus, dass über die Grenzen Deutschlands

sehr bekannt ist. Nach einigen Stationen, in der ich viel gelernt habe, so Winter, wurde der Wunsch immer größer, sich selbstständig zu machen.

Service, die Freude am Umgang mit Menschen, waren die Auslöser.

So begann er am 1.1 2010 mit der Gründung der Firma Royal Service. Der Name sollte schon aussagen, dass es sich hier um etwas Besonderes handelt.

Als Barmixer und Mietkellner begann er seine Laufbahn im eigenen Betrieb. Bereits 2014 wurde ein AZUBI eingestellt und eine mobile Bar angeschafft.

Übrigens: MARKE Eigenbau! Mittlerweile hatte Dennis Winter sich durch seine persönliche, freundliche und zuvorkommende Art einen Namen gemacht.

Kaum ein großes Event ohne Royal Service. Ob Weihnachtsfeier der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft oder vom Bundesligaverein SG Flensburg-Handewitt,

Hochzeitsfeiern Deutschland weit mittlerweile, am Comer See oder Gartenpartys jeglicher Art. Gesellschaften bis zu 3000 Personen umsorgt Dennis Winter.

Persönliche Beratung ist für ihn selbstverständlich.

Alle Festlichkeiten betrachte ich als Highlights, erzählt Winter, aber die Formel 1 in Monaco war dann doch ein herausragendes Ereignis, an das ich noch lange

denken werde. Hier durfte er die Gäste von seiner Service-Qualität überzeugen.

Aber es geht weiter. Seine Lagerhalle wird vergrößert, ein neues Büro ist in Planung und Dennis wäre nicht Dennis, wenn er sich nicht immer etwas einfallen ließe.

In der CORONA Zeit hat er mit zwei Geschäftspartnern einen exklusiven Außer-Haus-Service etabliert. Über Menükarte, Blumen, korrespondierende Getränke –

es wird an alles gedacht. In der Zwischenzeit unterstützt Institutionen, indem er Einlasskontrollen organisiert und auch selber am Eingang steht.

Dennis ist eben ein „MACHER“. Die Glückwünsche des DEHOGA Kreisverbandes Schleswig-Flensburg überbrachte der 1. Vorsitzende Hans-Peter Hansen.

Ich wünsche der Firma Royal Service und Herrn Winter alles Gute, er wird seinen Weg weitermachen und da er bei uns auch noch der stellvertretende Ausbildungswart

ist, haben wir immer einen guten Kontakt zu einander. In der IHK vertritt er unsere Belange in der Vollversammlung, mehr geht nicht.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/privat (Fotos entstanden vor dem Shutdown)

Foto Royal Service von links: AZUBI im 2. Lehrjahr – Jannik Jürgensen Büroleiterin Maria Fischer Dennis Winter

Hotel Hafen Flensburg – eine Erfolgsgeschichte –


Geschäftsführerin Kirsten Herrmann hat es verstanden, das Hotel Hafen
Flensburg zu einer bekannten Adresse zu machen. Bereits in der Planungsphase
war sie dabei und hat die Geschicke geleitet. Sie hat eine homogene Crew
zusammengestellt und dem Interieur ihren Stempel „aufgedrückt“! Bereits kurz
nach der Eröffnung hatte Sie gegen ein noch nicht dagewesenes Hochwasser zu
kämpfen. Die gerade neu gestalteten Räumlichkeiten im Erdgeschoss sowie die
Hotelgarage standen unter Wasser. Für Herrmann und ihre Mitarbeiterin hieß
es – anfassen und gegen die Unbilden der Natur zu kämpfen. Kurz danach
glänzte alles wieder. Es war schon eine enorme Anstrengung und ich danke
meinem Team, so Herrmann seinerzeit erleichtert.

Das Restaurant Columbus und der Hofgarten laden zum Verweilen ein. In diesem
Ensemble aus historischen Gebäuden und dem Designneubau lässt es sich gut
verweilen, tagen oder einfach nur ausspannen. Die Angebotspalette im Hotel
Hafen Flensburg ist groß.

Mittlerweile ist das Hotel bei Geschäftsreisenden sowie Touristen aus dem
In-und Ausland gleichermaßen beliebt.

Die Hotel-Geschäftsführerin ist stolz auf die höchste Auszeichnung des
DEHOGA, dem Dehoga – Umweltcheck in Gold. Nicht nur Gold, sondern auch noch
unter den fast 6.000 Teilnehmern diese Auszeichnung zu erreichen, das ist
schon etwas BESONDERES. Es belegt doch ein umweltbewusstes und nachhaltiges
Handel und das in allen Bereichen.

Damit nicht genug. Ab sofort darf sich das Hotel Hafen Flensburg auch noch
„TOP-Ausbildungsbetrieb nennen. Das zeigt, mit wieviel Enthusiasmus, Ehrgeiz
und Freude man sich der Ausbildung widmet. Es ist schon toll, in diesem
Betrieb seine Ausbildung zu machen, so ein AZUBI.

Nun heißt es aber: Fahrt aufnehmen. Nach dem Corona – Lockdown stehen die
Zeichen auf „Volle Fahrt voraus“! Die gesamte Crew freut sich über die
Lockerungen und wir werden wieder das sein, was wir in den letzten zwei
Monaten nicht sein konnten, gute Gastgeber mit Freude an den gestellten
Aufgaben.

Es ist spannend abzuwarten, was es als Nächstes über dieses – wirklich
außergewöhnliche, maritim „angehauchte“, Hotel zu berichten gibt.



Text/Foto: hansen/voldewraa/privat

von links: Kirsten Herrmann,Geschäftsführerin
Nancy Klindtworth,
stellvertretende Direktorin
Mats Brämer- Azubi Hofa 3. Lehrjahr

„Wir brauchen jetzt Antworten!

„Wir brauchen jetzt Antworten! Wir brauchen einen Zeitplan! Sagt uns bitte, wann wir in Hotellerie und Gastronomie wieder für Touristen und Einheimische da sein dürfen!“ 

So brachte Hans-Peter Hansen vom DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg die zentrale Forderung des Gastgewerbes an die Politik am Kappelner Hafen auf den Punkt. Sein Kreisverband hatte in Kooperation mit der Firma Getränke Behn, Lieferant für rund 800 Gastronomiebetriebe im nördlichen Schleswig-Holstein, zur ersten großen „Leere Stühle und leere Betten“-Kundgebung im Norden geladen – und Gastronomen und Hoteliers aus dem ganzen Norden waren gekommen, um öffentlich auf die dramatische Lage der Branche hinzuweisen und ihren Forderungen lautstark Nachdruck zu verleihen. 

„Alle, die hier sind, sind Hygieneprofis“, betonte Hansen in seinem Eröffnungsstatement, „und ich verstehe nicht, warum man gerade uns unterstellt, wir könnten in unseren Betrieben nicht für die notwendige Hygiene sorgen. Deshalb wehren wir uns mit aller Kraft gegen die Ungleichbehandlung mit anderen Branchen.“ Axel Strehl, Gastwirt aus Ahrensburg und Präsident des DEHOGA Schleswig-Holstein, unterstrich in seiner Rede, dass bei vielen Kollegen „Verzweiflung pur“ vorherrsche. Die Branche brauche Perspektiven. Die kurzfristig ab Juli für zunächst ein Jahr geltende Absenkung der Mehrwertsteuer auf Speisen auf 7 % sei gut, würde aber erst helfen, wenn die Betriebe auch wieder öffnen können. Er appellierte in diesem Zusammenhang an die Betriebe, die Steuerabsenkung nicht für Preissenkungen zu nutzen. „Wir möchten so schnell wie möglich wieder öffnen und unser Geld selber verdienen“, betonte Strehl. „Wenn wir weiter nicht öffnen können, dann brauchen wir weitere, sehr schnelle und passgenau Hilfen, keine Kredite.“ Die Situation sei dramatisch. „Es ist nicht fünf vor 12, 12 oder 5 nach 12. Es ist weit nach 12!“

Die Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen (CDU) aus dem Wahlkreis Flensburg-Schleswig hatte wenig Konkretes aus Berlin mitgebracht. „Es geht darum, dass wir das gesellschaftliche Leben mit Augenmaß reaktivieren“, schickte sie voraus – und unterstrich: „Wir sind uns in Berlin des Ernstes der Lage in der Hotellerie und Gastronomie bewusst. Ich weiß, Sie brauchen Lösungen, Sie brauchen einen Zeitplan.“ Sie stellte Hilfe in Aussicht: „Es wird an einem Hilfs- und Konjunkturprogramm für den Tourismus gearbeitet, es wird an einem Schutzschirm gearbeitet.“ Und sie versprach: „Sie haben mich an Ihre Seite. Ich kämpfe weiter mit Ihnen.“

Den stärksten Applaus erntete Waldemar Behn für seine kämpferische gut zwölfminütige Rede, in der er die Situation der Branche in einen größeren Zusammenhang einordnete. An Petra Nicolaisen gewandt sagte er: „Hat die Politik die Dramatik eigentlich schon richtig verstanden? Es geht hier nicht nur um die Gastronomen, die hier stehen. Sondern wir sind mittendrin und steuern weiter in die tiefste Wirtschaftskrise seit 1949. Und wenn wir nicht ganz schwer aufpassen, dann werden Unternehmen reihenweise pleitegehen.“ Mit Nachdruck stellte er fest: „Jetzt ist Zeit für weitere Öffnungen, wenn wir die Wirtschaft nicht vollends gegen die Wand fahren wollen.“ Und Heiko Traulsen, Bürgermeister von Kappeln, forderte in seinem kurzen Schlussstatement: „Gebt der Branche einen Fahrplan auf! Tourismus ohne Gastronomie ist wie eine Kneipe ohne Bier!“

Ob die heutige Versammlung in Kappeln und die auf ihr erhobenen Forderungen auf Berliner und Kieler Parkett erhört werden, das werden die nächsten Tage und Wochen zeigen. Doch so viel wurde heute – auch bei vielen Gesprächen, die [Mohltied!] Chefredakteur Eckhard Voß am Rande der Veranstaltung führte – deutlich: Dem Gastgewerbe steht das Wasser bis zum Hals, Hoffnung und Zuversicht schwinden, Angst und Verzweiflung treten zunehmend an ihre Stelle, die Wut auf die Politik steigt im selben Maße, wie das Vertrauen in die Politik sinkt. 

Eine baldige, verantwortungsvolle Perspektivklärung für Tourismus, Hotellerie und Gastronomie, die gesellschaftlich-gesundheitliche wie wirtschaftliche und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt, wäre deshalb, da waren sich heute in Kappeln alle einig, jetzt ein dringend notwendiges und mehr als wichtiges Signal. Nur gemeinsam sind wir stark und ich würde mir wünschen, dass viele Kollegen sich zum DEHOGA bekennen und Mitglied werden. Wenn nicht jetzt – wann dann? Diese Frage stellte Hans-Petre Hansen zum Schluss der Veranstaltung.

Mittlerweile dürfen Betriebe ab dem 18. Mai wieder öffnen. Dann wird es die nächsten Probleme geben.

Hans-Peter Hansen und EIN FREUND UND HELFER (waren sehr umsichtig und hilfsbereit)
Axel Strehl   Hans-Peter Hansen   Waldemar Behn  Claus Siemen(gelbe Weste)
Großes Interesse
Nach erfolgreicher Veranstaltung – Daumen hoch
Hans-Peter Hansen   Petra Nicolaisen   Axel Strehl   Waldemar Behn   Heiko Traulsen
Gesamtbild
L.O.K.S. NMS
Schlei Liesel Güby
Restaurant am Ihlsee (Lutz Frank)  Pronstorfer Krug   Hotel Teegen
im Domkrug Eckernförde
Mehrfisch Eckernförde   Strandhalle  Fährschänke ….?
Brechtmann Restaurant (Berger)
KV Plön

Wir planen weiter

Wenn auch die Aufgaben durch die Corona Krise und alle damit einhergehenden Probleme absoluten Vorrang

haben, planen wir jedoch unsere Feste so, als würden diese nicht abgesagt werden müssen. Da ist sich der Vorstand des DEHOGA Kreisverbandes Schleswig-Flensburg einig. Im Moment sind wir unter anderem mit der Eröffnung der Steckrübentage Ende September beschäftigt, erzählt Hans-Peter Hansen, Kreisverbandsvorsitzender.

Im vergangen Jahr hatten wir 30jähriges Jubiläum und ein tolles Fest. Dies gilt es, wenn es auch schwer sein wird, zu toppen, so Schatzmeister Ingo Sörnsen (Freienwill Krug). Gemeinsam mit Kreisverbandsgeschäftsführer Günter Blankenagel (FEWO 1846) sucht man eine geeignete Lokation und ein Highlight steht bereits schon jetzt fest.

Hans-Uwe Glashoff, genannt „Der Hexer“ spielt dabei – zusammen mit Sohn Jens-Uwe – eine entscheidende Rolle. Kann man sich unter dem Namen „Der Hexer“ nicht gleich etwas vorstellen, so hat Glashoff diesen Namen bekommen, weil er in seine „Hexenküche“ in Stedesand ausgefallene Marmeladen kocht und damit über die Grenzen Schleswig-Holsteins bekannt geworden ist. 

Was liegt da näher, als eine Marmelade mit Steckrüben zu kreieren. Gesagt – getan. Jetzt war Hans-Peter Hansen vor Ort und konnte die ersten Proben verköstigen.

Steckrübe, Karotte, Sanddorn, Zutaten, die ein besonderes Geschmackserlebnis erzeugen. Die werden wir an unserem Eröffnungstag vorstellen, freut sich Hansen.

Das soll erst der Anfang einer guten und innovativen Zusammenarbeit sein. Die eigens gekürte Marmeladenkönigin Gesche I wird dann mit der Steckrübenkönigin Joanna I (Joanna Rohwer) die Steckrübentage 2020 eröffnen. Wir freuen uns schon darauf, so der Vorstand des Kreisverbandes.

Text/Foto: hansen/voldewraa

Marmelade 
Hans-Uwe Glashoff „Der Hexer“„

Projekt „Paradies“ – Containment und Protection – in Zeiten von CORONA

Der Rettungsdienst des Kreises Schleswig-Flensburg beugt vor und dabei helfen die Mitglieder des DEHOGA Kreisverbandes Schleswig-Flensburg e.V..

Es geht um Übernachtungsmöglichkeiten für die Hilfskräfte sowie deren Versorgung mit Essen und Trinken.

Nach Aussagen von Herrn Michael Kleinert (Vorstand) sind sämtliche Einsatzfahrzeuge im Kreis Schleswig-Flensburg dezentral im Kreisgebiet verteilt und die Unterbringung der Besatzungen

ebenfalls erfolgt.

Nun kommt der nächste Schritt. Das Projekt „Paradies“ ist für Mitarbeiter entwickelt und geplant, die vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt wurden, diese aber nicht zu Hause

verbringen möchten, um ihre Angehörigen nicht der permanenten und latent vorhandenen Ansteckungsgefahr auszusetzen. Oder aber sich selbst zu isolieren um ihre eigene Einsatzfähigkeit

zu schützen, indem sie von der Arbeit in die Isolation und zurück gehen.

Kreisverbandsgeschäftsführer Günter Blankenagel, Inhaber der Firma FEWO 1846, stellt dafür zahlreiche Ferienwohnungen zur Verfügung. Zusätzlich haben die Einsatzkräfte die Möglichkeit, Ihre Fahrzeuge

direkt vor den Wohnungen zu parken um schnellstmöglich an den Einsatzort zu gelangen. Es wird daran gearbeitet, für den Ernstfall dann die Versorgung mit Essen zu gewährleisten. Auch

hier haben sich bereits einige Mitglieder bereit erklärt, dies zu garantieren. Unterstützt wird diese Aktion zur Zeit von Ido Andrisani (Ristorante Isabella Harrislee), Eicke Steinort (Hotel Wassersleben Harrislee) 

und Ingo Sörnsen (Freienwill Krug). Ansprechpartner für weitere UNTERSTÜTZER: Hans-Peter Hansen, 04634-93 63 11 oder info@dehoga-schleswig-flensburg.de.

Wir sind für diese Hilfe sehr dankbar, so Kleinert, der das Angebot des DEHOGA Schleswig-Flensburg gerne annimmt.

Auch die Tafeln in Flensburg und im Kreis benötigen dringend Hilfe. Hier sind einige Aktionen geplant, die dann hoffentlich bald umgesetzt werden können.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/privat

Jahreshauptversammlung . Kreisverband Schleswig-Flensburg

Der DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg lud zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in den Freienwill Krug, bei Birgit und Ingo Sörnsen, ein.

Nach der Begrüßung durch den Kreisverbandsvorsitzenden Hans-Peter Hansen und der Abarbeitung der Regularien, ging es zu den Wahlen.

Im Amt bestätigt wurden: Hans-Peter Hansen, 1. Vorsitzender, (Media & Gastro Consulting Voldewraa). Ingo Sörnsen, Schatzmeister (Freienwill Krug), Ausbildungswart

Kim Babilonski (Das James Flensburg), Dennis Winter, stellvertretender Ausbildungswart (Royal Service Flensburg), Ortsstelle Flensburg, Placido „IDO“ Andrisani, (Ristorante Isabella Harrislee),

Ortsstelle Schleswig, Günter Truberg (Hotel Goos).

Neu besetzt wurde der Beirat Hotels Flensburg. Hier übernahm Eicke Steinort (Hotel Wassersleben Harrislee) die Aufgaben und Manon Möller (Schlei Hotel Kappeln) vertritt den DEHOGA

in Kappeln als Ortsstellenleiterin. Als Kassenprüfer wurde Joachim Meyer bestätigt. Unterstützung bekommt er von Joscha Hofeldt (Hotel Strandleben Schleswig).

Danach wurden die Mitglieder informiert, dass einige Änderungen in der Satzung anstünden. Diese wurden so angenommen und einstimmig bestätigt.

Florian Montag von der Firma Hotel Hero aus Berlin, kam eigens in den Kreis, um über intelligente Softwarelösungen zu referieren. Cyber Crime und allgemeine Versicherungsfragen waren das Thema

von ERGO Repräsentant Torsten Müller. Gleich nach der Begrüßung durch Hans-Peter Hansen hatte Bente Jacobsen von der IHK zu Flensburg einen Vortrag über die Fördermöglichkeiten bei der

Teilqualifizierung für Hotellerie und Gastronomie (TQ) gehalten. Alle Referate wurden mit großer Aufmerksamkeit verfolgt und so manches Detail sorgte beim gemeinsamen Abendessen

für weiteren Informationsbedarf.

Dieter Demuth hatte im Foyer einen Informationsstand zum Thema Raumakustik für Hotels, Restaurants und Gaststätten aufgebaut. Auch seine Informationen stießen auf großes Interesse.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/privat

Florian König (hinten stehend) bei seinem Vortrag
Torsten Müller Hans-Peter Hansen

IGW 2020 – neue Halle – voller Erfolg

Zur Nachbesprechung trafen sich die Herren Sven von der Geest und Bernd Christoph vom Ministerium, sowie die

Teilnehmer der Kreisverbände unter der Leitung von Vizepräsident Lutz Frank im Landeshaus in Kiel.

Die Kreisverbände wurden sogleich für ihre tolle Arbeit gelobt. Wir, der Dehoga Landesverband Schleswig-Holstein, der Bauernverband und auch die Landwirtschaftskammer

sind mit den „Auftritten“ von Euch sehr zufrieden. Jedes Jahr ein stimmiges Bild und eine kulinarische Vertretung für unser Land, so Vize Frank.

Diesem Lob schlossen sich die beiden Ministerium-Vertreter an.

Dann ging es in die Details, die chronologisch abgearbeitet wurden. Fazit, die neue Halle 5 hat sich als Neuanfang und „Glücksgriff“ heraus kristallisiert.

Einige kleine Mängel werden ohne großen Aufwand abgeändert und wir sind mittlerweile von der „Ländertour“ in die „World Tour“ aufgestiegen, resümierte Bernd Christoph.

So steht es auf den vielen Hinweisschildern der Messe. Auch sei in Berlin sehr gute und auffallende Werbung gemacht worden. Es gab eine leichtes Plus an Besuchern und Ausstellern.

Seit Bestehen der Messe gab es nicht so viele Aussteller. Etwa 3000 Medienvertreter aus 75 Ländern haben diese Messe journalistisch begleitet.

Die Schleswig-Holstein Halle hat etwa 300.000 Besucher registrieren können, ist etwas größer als die ehemalige Halle 22 und 70 Akteure (Firmen und Organisatoren) sorgten für ein abwechslungsreiches Angebot.

Nach der Messe ist vor der Messe und so wurden die Belegungstage für die Messe 2021 bereits notiert. Bis Ende August müssen dann die Rezepte mit aussagekräftigen Fotos beim Ministerium

eingegangen sein. Fisch ist nach wie vor der „Renner“ in  Berlin. 

Text/Fotos: hansen voldewraa

Fotos: Blick in die neue Halle

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