AZUBIs, Apfelpunsch und Steckrübenmus im Förde Park Flensburg

Nach einem Jahr Pause gab es jetzt wieder Steckrübenmus, Kochwurst und Speckstippe, im Rahmen des Herbstfestes, im Förde Park Flensburg.

Benjamin Magnußen (BBZ Kantine im Kreishaus Schleswig) und Fabo Schwan unterstützen den DEHOGA Kreisverbandsvorsitzenden Hans-Peter Hansen.

In den Küchen vom Satrup Krog von Christian Tobies wurde für die beiden Eröffnungstage gekocht, danach vom Schatzmeister Ingo Sörnsen im

Freienwill Krug.

Wir haben mittlerweile Stammgäste, die warten bereits auf unser Eintreffen – so Hansen. Wir haben noch nicht einmal Zeit in Ruhe aufzubauen. Auch als man den

Anfang eine Stunde vorverlegte, es waren die ersten Kunden vorher da. Mein Ziel, so Hansen weiter, ist den DEHOGA und die Ausbildungsmöglichkeiten in Verbindung 

mit dem geliebten Rübenmus vorzustellen. Die AZUBIs sollen lernen, wie man sich Auge in Auge mit dem Kunden (Gast) verhält, wie man arbeiten muss, wenn man

beobachtet wird. Jeder Handgriff wird kritisch beäugt. Ein völlig neues Gefühl, so Benjamin (Benni) Magnußen aus der BBZ Kantine im Kreishaus, der dort seine Ausbildung zur Fachkraft Küche

absolviert, hier muss man auf so vieles achten, was hinter der Küchentür nicht so eine Relevanz hat. Aber es bringt ungemein Spaß und nach zwei Tagen wusste ich auch genau,

wie es sich Herr Hansen „wünscht“. Am verkaufsoffenen Sonntag (Apfeltag) gab es dann auch noch Apfelpunsch, der frisch zubereitet, viele Abnehmer fand sowie auch einen „Kleiner Feigling“ . Über die Probierportionen,

die reichlich ausgegeben wurden, kam man ins Gespräch über die Steckrübe, die ungeahnten Möglichkeiten der Zubereitung und über Ausbildungschancen im Gastgewerbe. 

Eine runde Veranstaltung dank der Unterstützung vom Centermanagement im Förde Park, Behn Getränke Eckernförde, dem Flensburger Fleischkontor, Böklunder – das Würstchen vom Lande

und allen Beteiligten. Paul Michael, neuer Centermanager, sagte bereits die nächsten Veranstaltungen für das Jahr 2020 zu, natürlich wieder mit den Rübentagen, vorher die Spargeltage und einige

neue Aktionen sind bereits in der Planung. Wir haben noch viel vor, sagte Hansen, packen wir es an.

Text/Foto: hansen/voldewraa

von Links: Hans-Peter Hansen, Fabo Schwan, Benjamin Magnußen

Vorbereitungen für die Internationale Grüne Woche (IGW) Berlin 2020 abgeschlossen

Zum letzten Mal trafen sich die Protagonisten für die Internationale Grüne Woche 2020 in Berlin im DEHOGA Landeshaus, um abschließend die letzten offenen Fragen zu besprechen, neue Aufnahmen von den Tellern für das Rezeptheft anzufertigen und die Neuerungen zu erörtern.

Neuerungen insofern, dass nach langen Jahren Schleswig-Holstein nicht mehr die Halle 22a belegt, sondern in die Halle 5 „umzieht“. Nach der Begrüßung durch den Vizepräsidenten Lutz Frank informiert Bernd Christoph vom Ministerium die Teilnehmer über die Veränderungen. Eigentlich – so Christoph – müsste man in der neuen Halle mehr Durchlauf haben und somit mehr Aufmerksamkeit erreichen können. Außerdem sei gewünscht, dass zahlreiche Aktionen auf der Showbühne angeboten werden. Bei einigen angebotenen Rezepturen ist das nicht so einfach, trotzdem wollen die teilnehmenden Köche verstärkt daran arbeiten. Es gebe außerdem einen größeren Monitor, auf dem auch Image-Filme der einzelnen Kreisverbände abgespielt werden können. Die Moderation soll den Gegebenheiten der Halle angepasst werden und einige, im Jahr 2019 neu eingeführte Aktionen, die nicht den erhofften Erfolg gebracht haben, fallen weg. So ist man guter Dinge, mit den eingespielten Crews der verschiedenen Kreisverbände und den Hintergrundköchen Stefan Moese und Michael Stöcken ein ordentliches „Bild“ abgeben zu können, das Werbung für den DEHOGA und das Land Schleswig-Holstein sein wird.

Die teilnehmenden Kreisverbände sind: Schleswig-Flensburg, Ostholstein, Rendsburg-Eckernförde, Steinburg und Plön. Angeliter Schnüsch mit gegrilltem Schollenfilet, Matjesvariationen an verschiedenen Tagen, Ostseedorsch in Eihülle, Holsteiner Grünkohl, Seelachsfilet mit Petersiliensauce, Dorsch in Senfsauce oder gebratene Meerforellen – für eine interessante Auswahl ist gesorgt. Fisch ist in Berlin der absolute „Renner“ und dem wollen wir Rechnung tragen, so die einhellige Meinung der Köche.

Text/Fotos: hansen/voldewraa

Bundestagsabgeordnete besucht DEHOGA – Betriebe


Die Einladung von Hans-Peter Hansen, 1. Vorsitzender vom DEHOGA Kreisverband Schleswig- Flensburg e.V. nahm die Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen gerne an.
Trotz vollem Terminkalender konnte man sich auf einen Tag einigen und besuchte das Hotel Alte Post, Flensburg, wo sie ganz herzlich vom Direktor Dieter Haas begrüßt wurden.
Danach ging es zum Hotel des Nordens, Harrislee, nahe der dänischen Grenze. Hier war es die Event- Managerin Katrin Johannsen, die das „Duo“ empfing.
Nach Führungen durch die beiden Häuser, nahm man sich die Zeit für ausführliche Gespräche, in denen die Bundestagsabgeordnete Nicolaisen ganz gezielte Fragen stellte.
Antworten der Hoteliers waren zwar nicht abgesprochen, die Antworten hatten jedoch fast den Anschein.
Neben Personalnot, bemängelte man die administrativen Aufgaben, die viel Zeit in Anspruch nehmen würden und eigentlich gar nicht mehr zeitgemäß seien. Die Mehrwertsteuer-Angleichung, ein wichtiges Thema, ebenso die Arbeitszeiten-Regelung.
Dieter Haas hat zudem noch mit der Bettensteuer, erhoben von der Stadt Flensburg, ein großes Problem. Hansen wusste zu berichten, dass man seit Jahren im Dialog mit Stadt und politischen Vertretern ist, um die Bettensteuer in eine Tourismusabgabe umzuwandeln. Dies sei bereits vor Jahren eigentlich schon beschlossene Sache gewesen, dann relativ kurzfristig von der Agenda genommen. Wir bleiben dran – so Hansen weiter.
Petra Nicolaisen wusste noch über das Fachkräftezuwanderungsgesetz zu berichten, das die Bundesregierung erarbeitet hat. Außerdem findet Sie die TQ (Teil-Qualifikation), die in Zusammenarbeit von der Agentur für Arbeit, der IHK, der WAK und dem DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg in Vorbereitung ist und im kommenden Jahr umgesetzt wird, sehr gelungen. Die ersten Anmeldungen dafür können ab August 2020 erfolgen. Vorher werden einige Informationsveranstaltungen stattfinden.

Text/Fotos: hansen/voldewraa

von links: Direktor Dieter Haas , Petra Nicolaisen (MdB) ,Hans-Peter Hansen
Petra Nicolaisen MdB: Im Motto-Zimmer „Flens“ Hotel Alte Post Flensburg
Katrin Johannsen Hotel des Nordens Harrislee , Petra Nicolaisen (MdB)

Ihre Majestät Königin Margrethe II aus Dänemark zu Besuch in Flensburg

Man freute sich sehr, als im Büro des DEHOGA Kreisverbandes Schleswig-Flensburg die Einladung zugestellt wurde. Eingeladen wurde der Kreisvorsitzende Hans-Peter Hansen zum Empfang anlässlich des Besuches von Ihrer Majestät Königin Margrethe II aus Dänemark, ins Rathaus zu Flensburg. In kleinem, feierlichen, Rahmen wurde den Begrüßungsreden von Stadtpräsident Hannes Fuhrig und Oberbürgermeisterin Simone Lange aufmerksam zugehört. Dann begrüßte Ihre Majestät die geladenen Gäste in deutscher Sprache. Sie erzählte von der Historie, der Nachbarschaft und auch den Auseinandersetzungen zwischen den beiden Völkern. Flensburg sei lange dänisch gewesen und in dieser Zeit die drittgrößte Stadt des Königreiches. Nun lebe man schon sehr lange friedlich zusammen und Flensburg sei, auch aufgrund seiner neuen Hotels und der gepflegten Gastronomie, immer eine Reise wert. Diese würden bekannterweise ihre „Landsleute“ auch gerne unternehmen. Nach dem Eintrag ins GOLDENE BUCH der Stadt Flensburg nahm sich Ihre Majestät noch lange Zeit, um mit den Gästen ganz zwanglos zu plaudern. Hans-Peter Hansen nutzte am Rande noch die Gelegenheit, um mit dem Stadtpräsidenten Hannes Fuhrig über das Thema Bettensteuer zu sprechen. Gerne würde man sehen, das Flensburg die – eigentlich schon beschlossene -Tourismusabgabe endlich einführt, leider gibt es da noch einige Hürden zu nehmen. Wir bleiben dran-so Hansen.
Ein Empfang der besonderen Art, den man so sicherlich nur einmal erleben darf, freute sich der DEHOGA Kreisverbandsvorsitzende.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/Stadt Flensburg

Dänische Königin: Eintrag ins Goldenen Buch der Stadt Flensburg von links: Oberbürgermeisterin Simone Lange Ihre Majestät Margrethe II aus Dänemark Stadtpräsident Hannes Fuhrig
von links: Kreispräsident Ulrich Brüggemeier Gabriele Stappert (Stadt Flensburg) Stadtpräsident Hannes Fuhrig Hans-Peter Hansen

„Nachwuchs“ gesucht!

Kim Robert Babilonski, Kreisausbildungswart und F&B Manager im Strandhotel Glücksburg hat wirklich alle Hände voll zu tun. Trotzdem findet er zwischendurch immer wieder Zeit für die Nachwuchswerbung. So auch kürzlich in den Schulen in Schafflund und Satrup. Wir können uns nur auf die wichtigsten Termine konzentrieren, so Babilonski, ansonsten kommen wir gar nicht mehr nach, da viele Schulen anfragen und wir zudem auch andere Kooperationen geschlossen haben, denen wir gerecht werden müssen. Außerdem laufen schon jetzt die Vorbereitungen für die NORD JOB 2020. In Satrup besuchten in kurzer Zeit fast 500 Schüler die „Haus-Schulmesse“ aus der Gemeinschaftsschule und dem Gymnasium. Unterstützt wurde Babilonski von Patrick Lubanski, Bankettkoordinator und Vivian Louis Pentz, Azubi Hofa, beide ebenfalls aus dem Strandhotel Glücksburg. Es wurden viele interessante Gespräche geführt und es war ein großes Interesse an den Berufen in der Gastronomie zu verspüren, allerdings auch große Nachfrage nach Praktika, so der Kreisausbildungswart. Vivian Louis Pentz hatte großen Spaß an ihrer „Aufgabe“, die Schüler aus dem praktischen Leben eines AZUBIs zu erzählen und die Vorzüge einer Lehre in der Gastronomie zu erklären.

Text/Foto: hansen/voldewraa

Foto von links: Patrick Lubanski Vivian Louis Pentz Kim Robert Babilonski

ES GEHT WIEDER LOS!

Steckrübenmus mit Kochwurst und Speckstippe gibt es ab Freitag, den 4. Oktober 2019 im Förde Park Flensburg.

Um die Mittagszeit und so lange der Vorrat reicht!

Der DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg e.V. nutzt diese Gelegenheit um auf die 30. Steckrübentage im Fördenland

aufmerksam zu machen. 32 DEHOGA-Mitgliedsbetriebe servieren leckere Gerichte rund um die Steckrübe. Von Klassisch bis

extravagant im Kreisgebiet.

Wir wählen im Förde Park Flensburg bewusst die klassische Variante, so Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen. Die AZUBIs bekommen die Gelegenheit,

direkt vor Ort für IHREN Beruf zu werben. Wer kann das besser und identischer als diese jungen, angehenden, Fachleute.

Nach der Eröffnung am Freitag gibt es zwei Wochen lang, donnerstags bis samstags Rübenmus.

Am verkaufsoffenen Sonntag zusätzlich – anlässlich der Apfeltage – APFELPUNSCH, mit und ohne Schuss.

Es stehen tolle Tage an – kommen, probieren, schnacken und fachsimpeln, das wünschen wir uns, sagt Hansen.

BIS BALD – im FÖRDE PARK FLENSBURG (in der Mittagszeit)

Ps. Dabei sind die AZUBIs Benjamin Magnussen aus der BBZ Kantine im Kreishaus, Schleswig und Fabo Schwan

Text/Foto: hansen/voldewraa

Aal utsetten in de Schlie – wi worn wedder dorbi

Es regnete in Strömen, Windböen fegten über den Kreis Schleswig-Flensburg
und das an dem Tag, an dem zum

10. Mal Jungaale in die Schlei ausgesetzt werden sollten. Als jedoch Peter
Harry Carstensen, Ministerpräsident a.D. – Schirmherr der Aal-Aktion,

Heike Götze, Moderatorin des NDR und viel Polit-Prominenz, Anwohner ,
Fischer und Touristen in den Hafen von Maasholm kamen, war das Wetter

wie umgewandelt. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein.

Wie in den Jahren zuvor war auch der DEHOGA Kreisverband
Schleswig-Flensburg dabei. Zum 10jährigen Jubiläum dieser Aktion auch mit

„großer Besetzung“. Schatzmeister Ingo Sörnsen (Freienwill Krug) brachte
Gattin Birgit und Mitarbeiter mit, Norbert Stark (Restaurant Stark Kappeln)
mit Mitarbeiter

sowie Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen (DEHOGA
Schleswig-Flensburg), der drei Auszubildende aus dem BBZ Schleswig (Kantine
im Kreishaus) persönlich abholte.

Jan Petersen, Kantinenleiter hatte einen praktischen Fortbildungstag
anberaumt und so kamen Melina Naujocks, Lina Twardogorski sowie Stefanie
Krauße in den Genuss eines

„praktischen“ Arbeitstages. Zum ersten Mal mit dabei – Günter Blankenagel
(Fewo 1846), Geschäftsführer des Kreisverbandes, dem die Veranstaltung sehr
gut gefiel.

Nachdem die vorgestreckten Aale ( 8-10 g) Medien wirksam unter anderem von
Heike Götz, Schleswig-Holsteins Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack und
Peter Harry

Carstensen in die Bottiche umgefüllt wurden, ging die „Fahrt“ mit kleinen
Fischerbooten aufs Noor, um die Aale in die Freiheit zu entlassen. Ein Boot
war eigens für die DEHOGA-Köche reserviert und

auf dem blauen Wasser ergab das ein imposantes Bild. Bei Gesprächen mit der
Bundestagsabgeordneten Petra Nicolaisen, der Landtagsabgeordneten Birte
Pauls und Flensburg Oberbürgermeisterin

Simone Lange wurden die Details dieser Aktion noch einmal erörtert. Seit
2010 werden mittlerweile Aale in der Schlei ausgesetzt, in diesem Jahr
insgesamt etwa 650 000 Stück in einem Gesamtwert

von 112.000,- €. Ein große Summe, die zu 60% über öffentliche Mittel
finanziert wurde (Fischereiabgabe und dem Europäischen Meeres- und
Fischereifond). Es begann 2007 mit der 

EU-Aalverordnung, die das Ziel verfolgt, einen besseren Aalbestand in
Europa aufzubauen. Hier hat jedes Land eine andere Vorgehensweise.

Ziel ist es aber überall, in Zukunft wieder den Aal in angemessener Menge
zu fischen. 

Um diese Aktion auch weiter zu unterstützen und auszubauen, haben der
DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg und die Arbeitsgemeinschaft „Aal
utsetten“ eine Kooperation

geschlossen. Die neuen, etwas anderen Eckpunkte, werden dann erstmals 2020
zu erleben sein. Die AAL-AKTIE, ganz neu aufgelegt, soll den Unterstützern
auch optisch zeigen:

Wi worn wedder dorbi! Ab sofort auch über die KREIS – Geschäftsstelle in
Voldewraa zu erwerben unter info@dehoga-schleswig-flensburg.de
<mailto:info@dehoga-schleswig-flensburg.de> .  Bronze 20,-€, Silber 50,-€,
Gold 100,-€.

Die ersten Gold-Aktien wurden im Kreisverband bereits gezeichnet. Sie
werfen zwar keinen direkten Gewinn ab und sind von Börsenspekulationen frei,
dafür aber ein Beweis für die Unterstützung

einer guten Sache.

Aktionen mit Küchenchefs aus der Region zum Thema AAL sind ebenfalls in der
Vorbereitung.

Nicole Knapstein, vom Verein zur Förderung einer nachhaltigen Fischerei
e.V. und Hans-Peter Hansen, DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg e.V.,
freuen sich auf die

Zusammenarbeit und sind voller Tatendrang.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/knapstein/blankenagel

Foto: Aal Heike: Heike Götz im Gespräch mit Hans-Peter Hansen


Foto aale2019: Besatz Aale

Foto Aal 19 gesamt von links: Stefanie Krauße   Hans-Peter Hansen   Melina
Naujocks   Norbert Stark   Lina Twardogorski   Ingo Sörnsen

Foto: Aal-Aktie: Die Aal-Aktie in Gold

 

FREISPRECHUNG im Kreis Schleswig-Flensburg

Kim Robert Babilonski, Kreisausbildungswart im DEHOGA Kreisverband
Schleswig-Flensburg hat sich nunmehr sehr gut eingearbeitet.

So hatte er auch der Freisprechung im Jahr 2019 einen besonderen, seinen,
„Stempel“ aufgedrückt.

Moderner, einfacher und vielleicht auch schneller sollte die Freisprechung
vonstattengehen und dieses Konzept ist aufgegangen.

Veranstaltungsort war diesmal der Saal im C.ulturgut in Flensburg. Tische
suchte man vergebens. stattdessen Stehtische, nett dekoriert und von innen
beleuchtet.

An einigen standen Hocker. Ein Begrüßungsgetränk, alkoholfreie Getränke und
Kaffee, Fingerfood sowie ein Dessert-Büffet wurden den Gästen angeboten.

Frisch gebackenes Brot und Brötchenspezialitäten hatte man bereits
eingedeckt. Eine wirklich gelungene Kombination.

Nach der Begrüßung durch den Kreisverbandsvorsitzenden Hans-Peter Hansen,
hielt die Bundtagesabgeordnete Petra Nicolaisen die Laudation, die mit viel
Applaus 

bedacht wurde. Der stellvertretende Stadtpräsident Clemens Schmidt ging kurz
auf die Anforderungen an die AZUBIs während der Ausbildungszeit, sowie auf
die

zu erwartenden Aufgaben im kommenden Berufsleben ein. Studiendirektor
Johannes Hartwig ließ die vergangen Jahre Revue passieren, erzählte über
einige Ereignisse,

die die anwesenden Gäste im vollbesetzten Saal schmunzeln ließen zum Besten,
ohne aber  – auch Hans-Peter Hansen ansprechend – auf die

Problematik der „Abbrecher“ im Gewerbe hinzuweisen. Wir haben fast 50%
Abbrecher-Quote, das ist eindeutig zu hoch und daran müssen die Schule sowie
auch der DEHOGA

arbeiten, so Hartwig. Hansen konnte das nur bestätigen.

Cornelia Molzen, Mitarbeiterin im Geschäftsbereich Ausbildungsberatung und
Prüfungskoordination bei der IHK Flensburg, war zum ersten Mal „dabei“. Man
spürte,

dass sie mit viel Freude und Engagement diese Aufgabe neu übernommen hat.
Bevor die Zeugnisse überreicht wurden, gab sie erfreuliche Zahlen bekannt.

66 Azubis waren zur Prüfung zugelassen, davon haben 61 bestanden. Eine
wirklich beachtenswerte Quote. Drei Prüflinge wurden sodann als
Prüfungsbeste geehrt.

Als Fachkraft im Gastgewerbe war Omar Omar der Beste. Gelernt im Gasthof
Handewitt bei Pierre Schönbaum, hat der syrische Flüchtling hohe Ziele.

Ein Jahr Lehre schließt an mit dem Ziel Hotelfachmann. Das schafft er, so
ein sichtlich stolzer Ausbilder Pierre Schönbaum. Danach möchte Omar Omar
ein Jahr in England

arbeiten, um die englische Sprache zu lernen. Auf die deutschen
Sprachkenntnisse angesprochen, antwortete er mit einen freundlichen Lächeln
– es geht und wird immer besser.

Im Hotel Wassersleben hat Kim Domenic Wunder gelernt und seine Lehre als
Hotelfachmann erfolgreich bestanden. Auf die Frage nach den Gründen für eine
gastronomische Lehre,

gab es klar strukturierte Antworten, die doch etwas außergewöhnlich waren.
Er habe im Fernsehen Berichte über die größten und mondänsten  Hotels in der
Welt gesehen. Das habe ihn so

inspiriert, das eine Lehre im Hotel für ihn beschlossene Sache war. Jetzt
wird er vorerst weiter bei Eike Steinort, Patron im Hotel Wassersleben und
seiner Lebensgefährtin Romina

Carstensen, weiter arbeiten und den Fachwirt im Gastgewerbe in Husum –
nebenbei – mit Erfolg zum Abschluss bringen. Danach soll es auf „Welttour“
gehen. Der sympathische

Fachmann möchte andere Länder erkunden und nach Möglichkeit viel dazu
lernen. 

Persönlich geehrt werden konnte Yannik Heinrich nicht mehr. Als bester Koch,
ausgebildet im Alter Meierhof – Vitalhotel in Glücksburg, bekam er direkt
nach der Prüfung das 

Zeugnis ausgehändigt um machte sich sofort auf den Weg nach Südkorea, wo er
ein Auslandsengagement angenommen hat. Nicht einmal die Freisprechungsfeier
konnte er erleben.

Die Prüfungsbesten wurden mit dem Buch „Der echte Norden – kulinarisch“
ausgezeichnet. Geschäftsführer Günter Blankenagel, Kreisausbildungswart Kim
Babilonski und 

Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen waren mit dem Ablauf der
Veranstaltung sehr zufrieden. Gleichzeitig bedankte sich das „Trio“ bei den
Unterstützern, die da waren:

Behn Getränke Eckernförde, Birgitta Rust, Culturgut Flensburg, Heimbs
Kaffee, Resch & Frisch sowie die Firma WELA GV.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/tomock

Foto kleinste Gruppe – REFAS

Foto Handewitt: Omar Omar mit Pierre Schönbaum

Foto Wassersleben: Eike Steinort   Kim-Domenic Wunder   Romina Carstensen 

Glück in Sicht – Glückselig

Bei dieser Überschrift kann man ins Schwärmen kommen oder aber auch ins Grübeln.

Was soll das bedeuten?

„Glück in Sicht“, das sind Ostseelodges, im Wald gelegen, teilweise mit Blick auf die Flensburger Förde, von

45 m² bis 207 m² Größe. Schon sehr imposant, gediegen und gemütlich eingerichtet. Seit Jahren ist dieser mittlerweile bekannte und

beliebte Ort, gelegen in Glücksburg/Schausende, eine beliebte Urlauberdestination.

Nun ist das „Glückselig“ dazu gekommen. Ein direkt am Strand gelegenes Restaurant mit dem „Deli“, eine Art Bistro.

Sehr schnell hat sich das herumgesprochen und die Akzeptanz der Einheimischen, wie auch Urlauber, ist sehr zufrieden stellend, so der Betriebsleiter

Philipp Gostmann. Er leitet seit Anbeginn die Geschicke in dieser Gastronomie Kombination und hat noch viel vor. Als DEHOGA Mitgliedsbetriebe

nutzt man die Vorteile einer Mitgliedschaft sehr oft. Gerade beim Neustart ergeben sich viele Fragen, mit deren Beantwortung man seitens des

Verbandes sehr zufrieden ist. Der DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg wird in diesem neuen Restaurant, Anfang 2020, seine Neujahrs-Party

feiern. Philipp Gostmann, wie auch die Vertreter des DEHOGA Schleswig-Flensburg, freuen sich bereits auf dieses Event.

Text/Fotos: hansen/voldewraa

Restaurant & Deli  Glückselig
Betriebsleiter Philipp Gostmann bei einer seiner wenigen Pausen

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