Deutsche Hotelklassifizierung 2020

Über 40 Prüfer aus ganz Deutschland kamen in Potsdam, im Kongresshotel Potsdam am Templiner See zusammen, um abschließend die neuen,

teilweise geänderten, Kriterien für die Zeit 2020 bis 2025 zu besprechen. Schleswig-Holstein wurde dabei vom DEHOGA Vizepräsidenten und Vorsitzenden

der Fachgruppe „Hotels und andere Beherbergungsbetriebe“, Matthias Drespling und dem Kreisverbandsvorsitzenden Schleswig-Flensburg, Hans-Peter Hansen vertreten.

Nach der Begrüßung durch den Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA) Markus Luthe, ging es in der Tagesordnung um die Fortschreibung der Kriterien,

den neuen Kriterienkatalog 2020-2025, irreführende Werbung mit Sternen, Problemfälle, die neue Datenbank und danach wurde die G-Klassifizierung (Gasthöfe, Pensionen etc.)

ebenfalls behandelt. Es wurden viele Fragen seitens des IHA Geschäftsführers beantwortet und auch einige Empfehlungen und Kritikpunkte aufgenommen.

Nach einer kurzen Mittagspause wurde dann das bereits auf 4 Sterne klassifizierte Tagungshotel mit über 400 Betten erneut von den Prüfern unter die „Lupe“ genommen und

bewertet. Es gab geringfügige Punkte, die von einigen Prüfern etwas anders gesehen wurden, im Endeffekt aber das Ergebnis – 4 Sterne – bestätigt.

Bei strahlendem Sonnenschein nahm die Geschäftsführerin Angela Führer auf der Terrasse, mit Blick auf den Templiner See, die Urkunde und das „Sterne-Schild“ dankend entgegen.

Es freut uns, so Führer, dass das Ergebnis so bestätigt wurde. Wir arbeiten täglich an der Erhaltung und Verbesserung des Standards. Ein im Bau befindliches Schwimmbad,

mit großer Wellness-Abteilung wird in Kürze das Angebot erweitern.  

Nach einem arbeitsreichen Tag, mit Stress bei der Anreise (1 Zugausfall, 1 überfüllter Zug, dann mit Zug 3 endlich Berlin erreicht), fuhren die beiden Prüfer aus Schleswig-Holstein 

mit vielen neuen Erkenntnissen zurück in die Heimat. Hierbei kam es dann nur noch zu „kleinen“ Verspätungen. Wir werden, so Matthias Drespling, in Kürze eine Schulung organisieren,

und die Arbeitsweise mit den neuen Tablets (ab 2020 digitale Klassifizierung) erklären. Auch auf die Neuerungen wird explizit eingegangen. Die Umstellung wird spannend,

ich arbeite bereits mit dem Tablet und es ist eine enorme Erleichterung und zudem auch noch nachhaltig, fügt Drespling hinzu.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/privat

Prüfer bei der Arbeit: Vorne rechts Hans-Peter Hansen, daneben Matthias Drespling
Übergabe der Urkunde: Zweiter von rechts Hans-Peter Hansen, daneben Matthias Drespling

CITTI-Pokal 2019 in der Hannah-Arendt-Schule Flensburg

Der von der Firma CITTI Flensburg zur Verfügung gestellte Warenkorb enthielt: Jacobsmuscheln und Scampi in der Schale für die Vorspeise, Rehrücken, Wirsing, Steckrübe, Kräutersaitlinge und Kartoffeln für die Hauptspeise und für das Dessert Mango, Anans, Apfel und Marzipan. 

Dazu die vorhandene Grundausstattung von Lebensmittel. Hieraus sollten die Köchinnen und Köche eine 3gängiges Menü erstellen.

Die Refas mussten unter anderem ein Verkaufsgespräch führen, die Tische eindecken und dekorieren und Vorschläge für ein Empfangsgetränk machen, das dann auch umgesetzt werden musste. Danach wurden die Menüs serviert, der Weinservice gehörte natürlich auch dazu. Korrespondierende Getränke wurden vorher bestimmt. Für alles gab es Punkte, ebenso für die äußere Erscheinung sowie die Teamfähigkeit.

Die Aufgaben der Hofas unterschied sich dadurch, dass ein Werbebrief erstellt werde sollte, ein Programmvorschlag erarbeitet und ein Verkaufsgespräch geführt wurde. Warenerkennung und das Auftreten zusammen mit den Refas wurden ebenfalls benotet.

Man merkte den angehenden Fachleuten an, dass sie mit viel Freude und Ehrgeiz bei der Sache waren. Zufriedene Gäste im Schul-Restaurant dankten mit viel Applaus.

Das „Sieger-Menü“, gekocht von Johanna Böckmann (ODINS Historisches Gasthaus Haddeby), setze sich wie folgt zusammen:

Gebratene Jakobsmuschel auf Kürbiscarpaccio

*

Rehrücken im Wirsingmantel, Rotweinsoße, gebackene Steckrübe, Kräutersaitling und Kartoffelpüree

*

Mangotörtchen mit Apfelcremefüllung und Ananasragout.

Platz 2 erkochte sich Reza Khodarhaimi (Hotel Alte Post Flensburg) und aus dem Landgasthof Neukrug kam Rouven Christophersen, der mit Rang 3 ausgezeichnet wurde. 

Bei den Refas landete Emely-Sophie Twist (Strandhotel Glücksburg) auf Platz 1, Platz 2 ging an Mara Linowski (Ringhotel Waldschlösschen Schleswig) und für den dritten Platz wurde Jasmin Poske (ODINS Historisches Gasthaus Haddeby)) geehrt.

Der 1.Platz bei den Hofas ging an Marika Schmidt (Ringhotel Waldschlösschen Schleswig), Kathrine Ross belegte Platz 2 (Ringhotel Waldschlösschen Schleswig) und aus dem Akzenthotel Strandhalle Schleswig kam Lina Manikus, die sich über den 3. Platz freute.

Mal wieder eine gelungene Veranstaltung, mit großem Dank an die Teilnehmer, Gäste und Unterstützer.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/moin moin

Foto: ALLE TEILNEHMER
Gute Laune bei den Refas und Hofas von links: Kathrine Ross, Marika Schmidt, Lina Manikus, Mara Linowski, Jasmin Poske, Emely-Sophie Twist, Hauke Nissen, Jan Ahrenberg
Sieger von links: Marika Schmidt (Hofa), Emely-Sophie Twist (Refa), Johanna Böckmann (Köchin)

Fischpokal 2019

Auch in diesem Jahr wurde der Fischpokal in der Hannah-Arendt-Schule ausgekocht. Danach den geladenen Gästen serviert.

Aus einem Warenkorb von: Geräucherte Lachsforelle, zweierlei rote Bete und Forellenkaviar für die Vorspeise, 

Ostseescholle und Lachsfilet, grüner und weißer Spargel, Soße nach Wahl und Kartoffelbeilage für das Hauptgericht und Rhabarber, Erdbeeren und Vanilleeis

für das Dessert mussten verarbeitet werden.

Während in der Küche fleißig „gewerkelt“ wurde mussten die angehenden Servicekräfte unter anderem die Tische liebevoll eindecken und den Service absolvieren.

Es wurde an 8-er Tischen serviert, so bekam jeder Gast jede Speise zu Gesicht und konnte sich über die Qualität der Ausführungen ein eigenes Bild machen.

Gregor Bollwerk aus Damp, der den Vorsitz der VSR-Sektion S-H Nord von Günter Jaeger übernommen hat, Ingrid Petersen (Prüfungsausschussvorsitzende der REFAS),

Dietlind Behmer und Heike Dubois (beide Hannah-Arendt-Schule) bildeten die Jury. 

Mit:

Rillette von der geräucherten Lachsforelle auf Rote Bete-Carpaccio mit pochiertem Ei

*

Roulade von der Ostseescholle gefüllt mit Farce vom Lachs, dazu Fischsauce, Ragout von grünem und weißen Spargel sowie Kartoffelpüree

*

Vanilleeis, Rhabarber und Erdbeeren

erkochte sich Kristian Bajohr vom Vitalhotel „Alter Meierhof Glücksburg“ den 1. Platz.

Platz zwei belegte Johanna Böckmann aus dem Restaurant „Odins Haddeby“  und den dritten Platz erreichte Ahmad Ali Nabizadeh aus dem „Hotel Strandhalle Schleswig“.

Im Service wurde Mara Linowski aus den „Ringhotel Waldschlößchen Schleswig“ mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Marika Schmidt, ebenfalls „Ringhotel Waldschlösschen Schleswig“

errang Platz zwei und aus dem „Vitalhotel Alter Meierhof Glücksburg“ kommt Hauke Nissen, der sich über den dritten Platz freuen konnte.

Wir möchten dem CITTI Markt ganz herzlich für die Unterstützung danken und freuen uns über einen wirklich gelungenen Abend mit motivierten Teilnehmern, so Swantje Boie,

Fachpraxislehrerin Gastronomie und Jugendwartin VSR-Sektion S.-H. Nord. Übrigens, Mara Linowski hatte bereits 2016, seinerzeit als Kochazubine am Fischpokal teilgenommen und den 2. Platz erreicht.

Jetzt Siegerin bei den Refas, da muss man kein Prophet sein um zu attestieren, dass hier wirklich eine Top-Kraft der Gastronomie „heranwächst“.

Text/Foto: hansen/voldewraa/friess

Der Landgasthof Wiehekrug feiert 20jähriges Jubiläum

Petra und Steffan Lau führen den Landgasthof Wiehekrug nunmehr 20 Jahre erfolgreich. Zu einer kleinen Feier wurde

auch der DEHOGA Kreisverbandsvorsitzende Hans-Peter Hansen (Media&Gastro Consulting) sowie der Geschäftsführer

Günter Blankenagel (Fewo 1846) eingeladen. Man bedanke sich im Namen vom Kreisverband Schleswig-Flensburg, überbrachte

Glückwünsche und eine Ehrenurkunde.

Was jedoch noch fast interessanter und ungewöhnlicher war als das Jubiläum, fasst Hansen kurz zusammen. Ich bin noch nie in

meiner jahrzehntelangen Tätigkeit für den DEHOGA zu einem Jubiläum eingeladen worden, das gleichzeitig auch eine Abschiedsparty ist.

Und noch viel schlimmer: Nach dieser Feier wird das Gasthaus auch noch abgerissen.

Petra Lau klärte auch gleich den Sachverhalt. Ihr Mann Stefan und sie haben sich entschlossen, den Gasthof zu veräußern, um ein wenig

ruhiger zu treten. Der Käufer lässt hier einige Wohneinheiten entstehen – gleichzeitig aber auch wieder ein Gasthaus, das der Mittelpunkt der

Gemeinde werden soll, mit Feiern und Aktivitäten verschiedener Art.

Ich wollte, so Lau, mich bei unseren Wegbegleitern und Lieferanten für diese tolle Zeit bedanken, wollte aber auch (mit einem Augenzwinkern) darauf hinweisen,

was nicht so positiv gelaufen ist, wie es manchmal dargestellt worden ist. Es waren immer wieder Hürden – unterschiedlichster Art – zu nehmen, und irgendwann

ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man aufhören sollte und das ist jetzt.

Ob Frühstücks-Büffet, Familien Brunch, Suppenküche für die Dorfbevölkerung, Festlichkeiten aller Art oder auch a la carte, die Familie Lau bediente ein großes

Spektrum von Angeboten. Es gab gute Hausmannskost, aber auch ausgefallene, durchaus heimische, Spezialitäten.

Nun freuen wir uns auf einen neuen Lebensabschnitt und auf den neuen Gasthof, der bald entstehen wird, so das Ehepaar Lau – unisono. Unseren Nachfolgern

wünschen wir ein glückliches Händchen und viel Erfolg.

Text/Foto: hansen/voldewraa

Foto: Petra und Stefan Lau, vor ihrem Lieblingsbild

25 Jahre „ALTE FISCHRÄUCHEREI“ Kappeln

25 Jahre „ALTE FISCHRÄUCHEREI“ Kappeln

Duncan Buckley kam 1982aus Dublin mit einem Koffer und 14,-DM in der Tasche nach Kappeln. Er wollte eigentlich nur seine, in

Norddeutschland lebende Mutter besuchen, hat sich in die Region verliebt und ist……bis heute geblieben.

Zuerst wurde Deutsch gelernt und den Lebensunterhalt verdiente er sich mit verschiedenen Jobs in der Gastronomie.

Unter anderem auf den – seinerzeit noch fahrenden – Butterschiffen.

Das war ein wirklich harter Job, so Buckley, aber ich habe viel gelernt und die Zeit genossen. Der Schiffsausrüster Prätorius in Kappeln 

war lange Jahre sein Arbeitgeber. Als die „alte Fischräucherei“ – damals noch Bar und Club  – einen neuen Pächter suchte, war er

im zuverlässigen und mittlerweile fachlich versierten Duncan Buckley gefunden. Er hatte in der Zwischenzeit eine Umschulung zum Koch erfolgreich

absolviert.

Alles lief gut, bis die Marine ihre Standorte in und um Kappeln verließ. Ein herber Rückschlag, da der damalige „Irish Pub“, so der vorherige Name,

einen wirklich guten Start erwischt hatte.

Zwei Jahre überlegte der Patron, was nach dem Abzug der Marine nun werden sollte. Er kam auf die Idee ein Fischlokal zu eröffnen.

Bekam und bekommt er doch täglich frische Ware von den ortsansässigen Fischern. Diese Konstellation, gepaart mit dem Fleiß des Iren Buckley,

ist bis heute das Erfolgsrezept. 25 Jahre Jubiläum bestätigen das eindeutig. Die Glückwünsche und eine Ehrenurkunde des DEHOGA Schleswig-Flensburg

überbrachten Geschäftsführer Günter Blankenagel (FEWO 1846) und Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen (Media&Gastro Consulting).

Mit geladenen Gästen wurde noch ausgiebig gefeiert.

Text/Foto: hansen/voldewraa

Duncan Buckley hinter seiner Theke

50 Jahre Dorfkrug Stoltebüll

Thea Lefeldt kann auf eine bewegte Vergangenheit zurück blicken und macht das auch gerne. Als jüngst das 50jährige Jubiläum im

Dorfkrug Stoltebüll gefeiert wurde, kamen viele Erinnerungen hoch. Unter anderem auch die angenehme Verbindung zum DEHOGA. Jahrzehntelang fehlte

Frau Lefeldt bei kaum einer Veranstaltung im Kreisverband Schleswig-Flensburg. Fahrten wurden mitgemacht, denn früher ist Thea viel gereist.

Jetzt wird es ruhiger, so die Jubilarin, aber die „Wirtschaft“ ist nach wie vor ein „Muss“ und aus ihrem Leben nicht wegzudenken.

Begonnen hat es 1938. Seitdem ist der Dorfkrug in Familienbesitz. Damals gab es eine Viehwaage und das bedeutete sehr frühes Aufstehen.

Die Waage gibt es mittlerweile schon lange nicht mehr, aufgestanden wird immer noch rechtzeitig, um die vielen Pensionsgäste zu bewirten.

Thea hat damals Hauswirtschafterin gelernt und während der Kriegswirren hat ihre Mutter die Gaststätte mit angegliederter Poststation und einem

Kaufmannsladen alleine geführt. Dann übernahm vor 50 Jahren Tochter Thea die Geschicke im Dorfkrug. 1990 wurde ein Teil der alten Gebäude abgerissen. Es entstand ein

Neubau mit Fremdenzimmer und Frühstücksraum. Mittlerweile bekommt sie Unterstützung von ihrer Tochter Birgit und Schwiegersohn Hans-Joachim.

Das intakte Dorfleben ist mittlerweile nicht mehr so wirklich gegeben, so Thea, viele junge Leute ziehen weg, aber die Urlauber genießen das ruhige Landleben und

viele kommen immer wieder. So auch eine Gratulantin, die seit 30 Jahre den Dorfkrug Stoltebüll aufsucht.

Die Grüße des DEHOGA Kreisverbandes überbrachten Geschäftsführer Otto Meurer und der Kreisverbandsvorsitzende Hans-Peter Hansen. Die überreichte Ehrenurkunde wird einen

Platz in unserer Gaststube finden, neben den vielen anderen Auszeichnungen, die im Laufe der Jahrzehnte zusammen gekommen sind.

Bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen wurde noch viel über vergangene Zeiten gesprochen. Die letzten Gäste verabschiedete Thea Lefeldt bereits in ihrem weißen Kittel, angezogen, um den

Gästen das Abendessen vorzubereiten. Datt nützt nix, datt mutt immer wiedergohn. Genau wie die täglichen Spaziergänge mit ihrem Dackel „Bibi“. Datt kann mi kener nehmen.

Mit viel Elan steuert die Jubilarin ihrem 85. Geburtstag im kommenden Jahr entgegen.

Text/Foto: hansen/voldewraa

Foto von links: T. Lefeldt    O. Meurer

Gastronomisches „URGESTEIN“ wird 75 Jahre alt

Man sollte nicht glauben, dass Otto Meurer, Geschäftsführer vom DEHOGA Schleswig-Flensburg, 75 Jahre alt geworden ist.

Davon 60 Jahre, bis heute, gastronomisch tätig ist, bereits 50 Jahre ehrenamtlich im DEHOGA aktiv ist und noch lange nicht

ans Aufhören denkt.

Solange mein Hirn und mein Körper es zulassen, könnt ihr auf mich zählen, so der Jubilar. Vorausgesetzt die Mitglieder wollen mich.

Diese Aussage traf er, als Schatzmeister Ingo Sörnsen (Freienwill Krug) und der Kreisverbandsvorsitzende Hans-Peter Hansen Otto Meurer

zu Hause besuchten und ihm die Grüße des Kreisverbandes sowie ein Geburtstagspräsent überreichten.

Beim Präsent haben wir es nicht so einfach gehabt, erzählte Hansen. Eine Urkunde kam nicht in Frage. Meurer der bereits mit der

Goldenen Verdienstnadel und der Silbernen Ehrenplakette des DEHOGA Schleswig-Holstein ausgezeichnet wurde, die Ehrennadel des

Landes Schleswig-Holstein durch Ministerpräsidentin Heide Simonis verliehen bekam, kann noch auf zahlreiche andere Auszeichnungen

zurückblicken. Deshalb hat man sich an das erinnert, was Otto Meurer ebenfalls auszeichnet. Genuss bei Speis und Trank.

Aus diesem Grund hatte man sich entschlossen einen Präsentkorb zusammen zu stellen, in dem so manche Spezialität versteckt war.

Sichtlich überrascht und ein wenig gerührt, konnte man die Freude bei dem Jubilar förmlich spüren.

Noch heute ist Meurer fester „Bestandteil“ bei fast jeder Aktion. Ob die Heringstage in Kappeln, die Kartoffel-und Rübentage

im Förde Park Flensburg oder auf der Grünen Woche in Berlin. Er widmet sich der Ausbildung, ist im Prüfungsausschuss für Köche und Küchenmeister

und erledigt dabei noch die anfallenden Arbeiten im Verbands-Büro in Handewitt.

Wir sind froh, dass wir dich haben, bleibe uns noch lange erhalten, so der Kreisverbandsvorsitzende Hansen.

Text/Foto: hansen voldewraa

Drei Sterne für das Hotel NORDKREUZ

Erst seit kurzem ist Frau Haleh Yaghouty Mitglied im DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg und

hat sich gleich den Anforderungen der Deutschen Hotelklassifizierung gestellt. Das, mit viel Liebe modernisierte

Hotel Nordkreuz in Harrislee, erhielt bei der Auswertung direkt die angestrebten drei Sterne.

Man spürte schon Vorfreude, vielleicht sogar ein wenig Nervosität bei der Hausherrin, als der Kreisverbandsvorsitzende

Hans-Peter Hansen die Plakette, sowie die dazu gehörende Urkunde, überreichte. Frau Yaghouty hatte zu einem kleinen Imbiss

geladen und nahm im ebenfalls modernisierten Restaurant die Auszeichnung entgegen, die sofort draußen am Haus befestigt wurde.

Heinz Petersen, stellvertretender Bürgermeister aus Harrislee, sowie Heiko Jürgensen, Geschäftsführer vom Flensburger Fleischkontor

gratulierten ebenfalls.

Besonders stolz war die Gastronomin, dass ihre – aus Teheran angereisten – Eltern das auch miterleben konnten.

Heute ist ein besonderer Tag für mich, so Haleh Yaghouty, und ich freue mich gemeinsam mit meinem Team über diese Auszeichnung.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/jürgensen

Foto1:  H.Yaghouty und H.-P.Hansen rechts

Foto.  H.Yaghouty rechts mit ihrem Team

 

4 Sterne leuchten am Flensburger Hafen

Flensburgs Hotelszene erhält neuen „Glanz“. Direkt am Hafen – in allerbester Lage – eröffnete nun das Hotel Hafen Flensburg. Nicht zu Unrecht „neue Perle Flensburgs“ genannt.

Obwohl noch einige Tage vorher das Hochwasser in die Räume des gerade erst fertig gestellten Hotels eindrang, Lobby, Restaurant und andere Räumlichkeiten förmlich überflutete, war zum Eröffnungstag nichts zu merken.

Es war ein Kraftakt, so Hoteldirektorin Kirsten Herrmann und ich danke allen Mitarbeitern und den Firmen, dass so schnell wieder alles, naja fast alles, hergerichtet werden konnte. So war es auch nicht verwunderlich, dass sich die geladenen Gäste sehr wohl fühlten. Allen voran Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, der stolze 875.000 Euro in Form eines Zuwendungsbescheides mitbrachte. Ein wunderschönes Haus, bestehend aus acht verschiedenen Gebäuden, die teilweise aus dem 16. Jahrhundert stammen, hat man hier zu einem Ensemble zusammen geführt, dass sicherlich seinesgleichen sucht und das eine Aushängeschild für Flensburg sein wird, sagte der Minister in seiner Begrüßungsrede. DEHOGA Kreisverbandsvorsitzender hatte in seinem „Gepäck“ zwar keinen Zuwendungsbescheid aber auch etwas, was schon sehnlich erwartet wurde. Das Bronzeschild, dass ab sofort das Hotel Hafen Flensburg an seinen Eingang ziert – mit 4 Sterne nach der Deutschen Hotelklassifizierung. Hoteldirektorin Kirsten Herrmann hatte sich bereits vor Beginn der Bauphase mit den Kriterien der Klassifizierung auseinandergesetzt und so ist ein Hotel entstanden, dass den Richtlinien entspricht und somit zu Recht die 4 Sterne erhalten hat, erzählte Hansen bei der Übergabe.

Text/Fotos: hansen voldewraa /Hotel Heimathafen Flensburg

GASTRO – OLDIE wird 77 Jahre alt

Jens Larssen, Ehrenvorsitzender des damaligen DEHOGA Kreisverbandes Schleswig, Ehrenmitglied des DEHOGA Schleswig-Flensburg, Träger der Goldenen Verdienstnadel des Landesverbandes und Jazzfan.

Träger der Goldenen Ehrennadel vom „Bund Deutscher Amateurtheater e. V.“ sowie der „Schleswiger Speeldeel“ für seine hervorragenden, schauspielerischen Leistungen und erfolgreicher Regiearbeiten, lud zur WO-ZI-FE (Wohnzimmerfete) nach Schleswig ein. Mit engen Freunden und Weggefährten feierte er dort seinen 77. Geburtstag. Die Grüße des Landes-sowie des Kreisverbandes überbrachten der 1. Vorsitzende sowie Geschäftsführer Otto Meurer. Es wurde von alten Zeiten erzählt, teilweise wehmütig an die Zeiten erinnert, die nun schon lange vorbei sind. Über die Zusammengehörigkeit beim DEHOGA und, was der Gastro-Oldie Jens immer wieder betonte: Er stehe zum DEHOGA und deren Arbeit.

Es wurde lange gefeiert und Jens wird diesen Abend sicherlich nicht so schnell vergessen.

Kontakt

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