Aal utsetten in de Schlie – wi worn wedder dorbi

Es regnete in Strömen, Windböen fegten über den Kreis Schleswig-Flensburg
und das an dem Tag, an dem zum

10. Mal Jungaale in die Schlei ausgesetzt werden sollten. Als jedoch Peter
Harry Carstensen, Ministerpräsident a.D. – Schirmherr der Aal-Aktion,

Heike Götze, Moderatorin des NDR und viel Polit-Prominenz, Anwohner ,
Fischer und Touristen in den Hafen von Maasholm kamen, war das Wetter

wie umgewandelt. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein.

Wie in den Jahren zuvor war auch der DEHOGA Kreisverband
Schleswig-Flensburg dabei. Zum 10jährigen Jubiläum dieser Aktion auch mit

„großer Besetzung“. Schatzmeister Ingo Sörnsen (Freienwill Krug) brachte
Gattin Birgit und Mitarbeiter mit, Norbert Stark (Restaurant Stark Kappeln)
mit Mitarbeiter

sowie Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen (DEHOGA
Schleswig-Flensburg), der drei Auszubildende aus dem BBZ Schleswig (Kantine
im Kreishaus) persönlich abholte.

Jan Petersen, Kantinenleiter hatte einen praktischen Fortbildungstag
anberaumt und so kamen Melina Naujocks, Lina Twardogorski sowie Stefanie
Krauße in den Genuss eines

„praktischen“ Arbeitstages. Zum ersten Mal mit dabei – Günter Blankenagel
(Fewo 1846), Geschäftsführer des Kreisverbandes, dem die Veranstaltung sehr
gut gefiel.

Nachdem die vorgestreckten Aale ( 8-10 g) Medien wirksam unter anderem von
Heike Götz, Schleswig-Holsteins Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack und
Peter Harry

Carstensen in die Bottiche umgefüllt wurden, ging die „Fahrt“ mit kleinen
Fischerbooten aufs Noor, um die Aale in die Freiheit zu entlassen. Ein Boot
war eigens für die DEHOGA-Köche reserviert und

auf dem blauen Wasser ergab das ein imposantes Bild. Bei Gesprächen mit der
Bundestagsabgeordneten Petra Nicolaisen, der Landtagsabgeordneten Birte
Pauls und Flensburg Oberbürgermeisterin

Simone Lange wurden die Details dieser Aktion noch einmal erörtert. Seit
2010 werden mittlerweile Aale in der Schlei ausgesetzt, in diesem Jahr
insgesamt etwa 650 000 Stück in einem Gesamtwert

von 112.000,- €. Ein große Summe, die zu 60% über öffentliche Mittel
finanziert wurde (Fischereiabgabe und dem Europäischen Meeres- und
Fischereifond). Es begann 2007 mit der 

EU-Aalverordnung, die das Ziel verfolgt, einen besseren Aalbestand in
Europa aufzubauen. Hier hat jedes Land eine andere Vorgehensweise.

Ziel ist es aber überall, in Zukunft wieder den Aal in angemessener Menge
zu fischen. 

Um diese Aktion auch weiter zu unterstützen und auszubauen, haben der
DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg und die Arbeitsgemeinschaft „Aal
utsetten“ eine Kooperation

geschlossen. Die neuen, etwas anderen Eckpunkte, werden dann erstmals 2020
zu erleben sein. Die AAL-AKTIE, ganz neu aufgelegt, soll den Unterstützern
auch optisch zeigen:

Wi worn wedder dorbi! Ab sofort auch über die KREIS – Geschäftsstelle in
Voldewraa zu erwerben unter info@dehoga-schleswig-flensburg.de
<mailto:info@dehoga-schleswig-flensburg.de> .  Bronze 20,-€, Silber 50,-€,
Gold 100,-€.

Die ersten Gold-Aktien wurden im Kreisverband bereits gezeichnet. Sie
werfen zwar keinen direkten Gewinn ab und sind von Börsenspekulationen frei,
dafür aber ein Beweis für die Unterstützung

einer guten Sache.

Aktionen mit Küchenchefs aus der Region zum Thema AAL sind ebenfalls in der
Vorbereitung.

Nicole Knapstein, vom Verein zur Förderung einer nachhaltigen Fischerei
e.V. und Hans-Peter Hansen, DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg e.V.,
freuen sich auf die

Zusammenarbeit und sind voller Tatendrang.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/knapstein/blankenagel

Foto: Aal Heike: Heike Götz im Gespräch mit Hans-Peter Hansen


Foto aale2019: Besatz Aale

Foto Aal 19 gesamt von links: Stefanie Krauße   Hans-Peter Hansen   Melina
Naujocks   Norbert Stark   Lina Twardogorski   Ingo Sörnsen

Foto: Aal-Aktie: Die Aal-Aktie in Gold

 

FREISPRECHUNG im Kreis Schleswig-Flensburg

Kim Robert Babilonski, Kreisausbildungswart im DEHOGA Kreisverband
Schleswig-Flensburg hat sich nunmehr sehr gut eingearbeitet.

So hatte er auch der Freisprechung im Jahr 2019 einen besonderen, seinen,
„Stempel“ aufgedrückt.

Moderner, einfacher und vielleicht auch schneller sollte die Freisprechung
vonstattengehen und dieses Konzept ist aufgegangen.

Veranstaltungsort war diesmal der Saal im C.ulturgut in Flensburg. Tische
suchte man vergebens. stattdessen Stehtische, nett dekoriert und von innen
beleuchtet.

An einigen standen Hocker. Ein Begrüßungsgetränk, alkoholfreie Getränke und
Kaffee, Fingerfood sowie ein Dessert-Büffet wurden den Gästen angeboten.

Frisch gebackenes Brot und Brötchenspezialitäten hatte man bereits
eingedeckt. Eine wirklich gelungene Kombination.

Nach der Begrüßung durch den Kreisverbandsvorsitzenden Hans-Peter Hansen,
hielt die Bundtagesabgeordnete Petra Nicolaisen die Laudation, die mit viel
Applaus 

bedacht wurde. Der stellvertretende Stadtpräsident Clemens Schmidt ging kurz
auf die Anforderungen an die AZUBIs während der Ausbildungszeit, sowie auf
die

zu erwartenden Aufgaben im kommenden Berufsleben ein. Studiendirektor
Johannes Hartwig ließ die vergangen Jahre Revue passieren, erzählte über
einige Ereignisse,

die die anwesenden Gäste im vollbesetzten Saal schmunzeln ließen zum Besten,
ohne aber  – auch Hans-Peter Hansen ansprechend – auf die

Problematik der „Abbrecher“ im Gewerbe hinzuweisen. Wir haben fast 50%
Abbrecher-Quote, das ist eindeutig zu hoch und daran müssen die Schule sowie
auch der DEHOGA

arbeiten, so Hartwig. Hansen konnte das nur bestätigen.

Cornelia Molzen, Mitarbeiterin im Geschäftsbereich Ausbildungsberatung und
Prüfungskoordination bei der IHK Flensburg, war zum ersten Mal „dabei“. Man
spürte,

dass sie mit viel Freude und Engagement diese Aufgabe neu übernommen hat.
Bevor die Zeugnisse überreicht wurden, gab sie erfreuliche Zahlen bekannt.

66 Azubis waren zur Prüfung zugelassen, davon haben 61 bestanden. Eine
wirklich beachtenswerte Quote. Drei Prüflinge wurden sodann als
Prüfungsbeste geehrt.

Als Fachkraft im Gastgewerbe war Omar Omar der Beste. Gelernt im Gasthof
Handewitt bei Pierre Schönbaum, hat der syrische Flüchtling hohe Ziele.

Ein Jahr Lehre schließt an mit dem Ziel Hotelfachmann. Das schafft er, so
ein sichtlich stolzer Ausbilder Pierre Schönbaum. Danach möchte Omar Omar
ein Jahr in England

arbeiten, um die englische Sprache zu lernen. Auf die deutschen
Sprachkenntnisse angesprochen, antwortete er mit einen freundlichen Lächeln
– es geht und wird immer besser.

Im Hotel Wassersleben hat Kim Domenic Wunder gelernt und seine Lehre als
Hotelfachmann erfolgreich bestanden. Auf die Frage nach den Gründen für eine
gastronomische Lehre,

gab es klar strukturierte Antworten, die doch etwas außergewöhnlich waren.
Er habe im Fernsehen Berichte über die größten und mondänsten  Hotels in der
Welt gesehen. Das habe ihn so

inspiriert, das eine Lehre im Hotel für ihn beschlossene Sache war. Jetzt
wird er vorerst weiter bei Eike Steinort, Patron im Hotel Wassersleben und
seiner Lebensgefährtin Romina

Carstensen, weiter arbeiten und den Fachwirt im Gastgewerbe in Husum –
nebenbei – mit Erfolg zum Abschluss bringen. Danach soll es auf „Welttour“
gehen. Der sympathische

Fachmann möchte andere Länder erkunden und nach Möglichkeit viel dazu
lernen. 

Persönlich geehrt werden konnte Yannik Heinrich nicht mehr. Als bester Koch,
ausgebildet im Alter Meierhof – Vitalhotel in Glücksburg, bekam er direkt
nach der Prüfung das 

Zeugnis ausgehändigt um machte sich sofort auf den Weg nach Südkorea, wo er
ein Auslandsengagement angenommen hat. Nicht einmal die Freisprechungsfeier
konnte er erleben.

Die Prüfungsbesten wurden mit dem Buch „Der echte Norden – kulinarisch“
ausgezeichnet. Geschäftsführer Günter Blankenagel, Kreisausbildungswart Kim
Babilonski und 

Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen waren mit dem Ablauf der
Veranstaltung sehr zufrieden. Gleichzeitig bedankte sich das „Trio“ bei den
Unterstützern, die da waren:

Behn Getränke Eckernförde, Birgitta Rust, Culturgut Flensburg, Heimbs
Kaffee, Resch & Frisch sowie die Firma WELA GV.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/tomock

Foto kleinste Gruppe – REFAS

Foto Handewitt: Omar Omar mit Pierre Schönbaum

Foto Wassersleben: Eike Steinort   Kim-Domenic Wunder   Romina Carstensen 

Glück in Sicht – Glückselig

Bei dieser Überschrift kann man ins Schwärmen kommen oder aber auch ins Grübeln.

Was soll das bedeuten?

„Glück in Sicht“, das sind Ostseelodges, im Wald gelegen, teilweise mit Blick auf die Flensburger Förde, von

45 m² bis 207 m² Größe. Schon sehr imposant, gediegen und gemütlich eingerichtet. Seit Jahren ist dieser mittlerweile bekannte und

beliebte Ort, gelegen in Glücksburg/Schausende, eine beliebte Urlauberdestination.

Nun ist das „Glückselig“ dazu gekommen. Ein direkt am Strand gelegenes Restaurant mit dem „Deli“, eine Art Bistro.

Sehr schnell hat sich das herumgesprochen und die Akzeptanz der Einheimischen, wie auch Urlauber, ist sehr zufrieden stellend, so der Betriebsleiter

Philipp Gostmann. Er leitet seit Anbeginn die Geschicke in dieser Gastronomie Kombination und hat noch viel vor. Als DEHOGA Mitgliedsbetriebe

nutzt man die Vorteile einer Mitgliedschaft sehr oft. Gerade beim Neustart ergeben sich viele Fragen, mit deren Beantwortung man seitens des

Verbandes sehr zufrieden ist. Der DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg wird in diesem neuen Restaurant, Anfang 2020, seine Neujahrs-Party

feiern. Philipp Gostmann, wie auch die Vertreter des DEHOGA Schleswig-Flensburg, freuen sich bereits auf dieses Event.

Text/Fotos: hansen/voldewraa

Restaurant & Deli  Glückselig
Betriebsleiter Philipp Gostmann bei einer seiner wenigen Pausen

30 Jahre „Nordische Steckrübentage im Fördenland“

Seit nunmehr 30 Jahre feiert der DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg die „Nordischen Steckrübentage im Fördenland“. Der Ursprung 

dieser Veranstaltung war in Schleswig, als seinerzeit Jens Larssen und Peter Butzbach die Schleswiger Steckrübentage „erfanden“. Die

Tage sollten die Nachsaison verlängern. Mit Stolz kann man jetzt behaupten – das hat geklappt. Auch wenn ich immer wieder den Hinweis bekomme,

es wäre das 31. Jahr dieser Aktion, so gibt Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen zu bedenken, dass im Jahr der Fusion vom

DEHOGA KV Schleswig und dem DEHOGA KV Flensburg und Umgebung, kein Fest gefeiert wurde.

Im Hotel-Restaurant Wassersleben, beim Kollegen Eike Steinort, findet die Jubiläumsfeier am 16. September 2019, ab 17:00 Uhr, statt. Interessierte

Kollegen anderer Kreisverbände sind herzlich WILLKOMMEN. Danach bieten etwa 30 Mitgliedsbetriebe Spezialitäten aus der Steckrübe an.

In Schleswig wird auf dem Capitolplatz vom 26.09. bis zum 28.09. Rübenmus angeboten, am 29. zusätzlich gegrillte Haxen und im Förde Park Flensburg gibt es in der Zeit vom 3. bis zum 19. Oktober,

in der Mittagszeit – immer donnerstags-samstags – dieses liebevoll zubereitete Gemüse.. Sehr erfreulich ist, dass die Steckrübenkönigin JOANNA I (Joanna Rohwer) nach der

Kinderpause wieder als Repräsentantin agiert und die Gäste begrüßen wird

Vorankündigung: Grünkohltage in Schleswig auf dem Capitolplatz vom 25.10. bis 27.10.2019+

Anmeldungen unter: info@dehoga-schleswig-flensburg.de

Text/Fotos: hansen/voldewraa

Joanna I (Joanna Rohwer) und Hans-Peter Hansen
Veranstaltungsbanner



Kooperation mit Eckhard Voß [Mohltied!]


Kooperation mit Eckhard Voß [Mohltied!]

Der Dehoga Schleswig-Flensburg ist mit Eckhard Voß eine Kooperation eingegangen, die für beide Seiten einen Mehrwert 

bringen soll.

Mittlerweile hat sich der Firmenkomplex von Eckhard Voß stetig vergrößert. [Mohltied!), das Besseresser-Magazin für Schleswig-Holstein

ist von Anbeginn seines Erscheinens ein gern gelesenes, informatives Magazin rund um Gastronomie, gutes Essen und ausgefallene

Ideen. Rezepte, Berichte von bekannten Köchen, Informationen über ausgefallene Locations werden redaktionell sowie fotografisch

exzellent in Szene gesetzt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die [Mohltied!] einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat.

Nun wollen der Kreisverband Schleswig-Flensburg und Eckhard Voß mit der ersten Kooperation Vorteile für Mitglieder , aber auch Leser 

erarbeiten. Gestartet wurde damit, dass der Herausgeber bei einem Interview mit Philipp Gostmann, Betriebsleiter im „Glückselig und Deli“ nach den

Vorteilen einer Mitgliedschaft im DEHOGA befragte und die Antworten auch publizieren wird, geht es weiter mit Rabattierung und Vorteile für die Kollegen.

Wir stehen am Anfang, so Eckhard Voß und Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen, aber wir sehen für die Zukunft ein großes Potenzial.

Nun sollten sich nur noch die Mitglieder im KV ein wenig Zeit nehmen, um die Angebote zu prüfen und das Beste für den eigenen Betrieb

auswählen.

Text/Foto: hansen voldewraa

Foto: [Mohltied!]-Herausgeber Eckhard Voß (rechts) im Interview mit Philipp Gostmann

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